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tomas sauter / daniel schläppi

contemporary chamber music
 


perceptions
(2013)

 

tomas sauter und daniel schläppi im trio mit jorge rossy!

angaben zur produktion

 

1 fritz 4.17
2 el paso 6.22
3 the big decent 5.23
4 turnout 3.53
5 perceptions 6.11
6 passage 1 0.57
7 passage 2 2.20
8 innerman’s waltz 4.13
9 rosa’s sister 4.33
10 passage 3 0.30
11 fungus 7.11
12 passage 4 1.03
13 passage 5 1.30
14 last call 3.32

total time 51.56

Kompositionen von Tomas Sauter ausser Nrn. 6, 12 & 13 von Tomas Sauter / Daniel Schläppi, Nr. 7 von Daniel Schläppi, Nr. 10 von Jorge Rossy

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wonderland
(2011)

 

tomas sauter und daniel schläppi im trio mit jorge rossy!

angaben zur produktion

 

1 the same but not the same 7.40
2 eos 5.27
3 blue demon 6.16
4 no sleep till wonderland 3.14
5 first day in spring 7.02
6 crossing 1 0.58
7 crossing 2 0.48
8 bei 40 grad am schatten 6.33
9 crossing 3 2.08
10 minor and major steps 4.37
11 piuki 5.32
12 petit dance 4.52

total time 55.09

Kompositionen von Tomas Sauter ausser Nr. 6 von Tomas Sauter / Daniel Schläppi, Nr. 7 von Jorge Rossy, Nr. 9 von Daniel Schläppi

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first day in spring
(2011)

 

1 first day in spring 5.28
2 old school 5.41
3 slow motion 5.49
4 abstracts 1.46
5 lost in a book 4.12
6 dark 4.33
7 girl's talk 5.04
8 anecdote I 1.10
9 anecdote II 0.26
10 anecdote III 1.07
11 green the light 4.26
12 soft landing 4.45
13 anecdote IV 1.38
14 anecdote V 0.32
15 anecdote VI 0.43
16 east river 5.40
17 anecdote VII 0.47
18 pas de de deux 5.11

total time 58.56

Kompositionen von Tomas Sauter ausser Nr. 8, 9, 10, 13 & 15 von Tomas Sauter ⁄ Daniel Schläppi, Nr. 17 von Daniel Schläppi

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indian summer
(2006)

 

1 linien 6.02
2 crosscountry 4.25
3 flytoget 5.15
4 sand 5.32
5 dialogue I 0.45
6 indian summer 6.32
7 the most important things aren’t things 4.45
8 leaving 5.18
9 4000 miles 5.15
10 i didn’t know what time it was 5.34
11 lonely 6.26
12 dialogue II 0.40
13 resistance 6.27
14 chill out 6.58

total time 70.04

Kompositionen von Tomas Sauter ausser Nr. 10 von Lorenz Hart ⁄ Richard Rodgers, Nrn. 5 & 12 von Tomas Sauter ⁄ Daniel Schläppi

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band

 

 

 

Daniel Schläppi (b)

Tomas Sauter (g, comp)

 

 




 

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Pressetext

 

 

 

Pressespiegel

 

 

Indian Summer is a wonderful recording. Great compositions, and playing, from two players who create a beautiful sound together. Not only is the playing great, but the recorded sound of the instruments, makes it a pleasure to listen to. I hope to many times, so der Kommentar von John Abercrombie. Die Fachwelt stimmte in das euphorische Urteil des stilbildenden Gitarristen ein und meinte, die Fussstapfen von Pat Metheny und Charlie Haden seien für diese ungemein eigenständige Musik … nicht zu gross Concerto A. Kammermusikalischen Jazz, der an «Beyond The Missouri Sky» von Pat Metheny und Charlie Haden erinnert hört Spiegel Online Kultur D.

Eine Auswahl an weiteren Pressezitaten: Die hohe Kunst des Duo-Spiels! Jazzthing D // Eine neue musikalische Welt … ‹Wonderland›, wie es Gitarren-Aficionados sich nicht schöner wünschen könnten … lauter Preziosen Jazzpodium D // Einzigartige Magie Akustik Gitarre D // Neue Dimension ... hochklassig Jazzthetik D // Betörend leichtfüssiger Tanz durch die Genres Rondomagazin D // Offenheit, Schlichtheit und Geistesgrösse … verblüffende und totale Empathie … Atmosphäre voller Spontaneität, Lebensfreude, und schierer Lust am Musikmachen … höchst empfehlenswert All about Jazz US // Poetisch blühendes Duo-Album … wunderbare Scheibe, mit Kabinettstücken … World class made in Switzerland Weltwoche CH // Königsklasse der Musik … herausragende Instrumentalisten … international gefragt Herrenzimmer D // Meister des Filigranen … Vollendet harmonische Duo-Kunst, würdig, viel gehört zu werden Magazin Koellefornia D // Musikalisches Erlebnis der besonderen Art … eines der schönsten String-Alben seit langem – vornehm, sophisticated, perfekt Musenblätter D // Kreativität, Innovation und Musikalität … Highlight der europäischen Jazzszene Bieler Tagblatt CH // Filigranes Spiel, poetische Innigkeit, souveräne Technik … Kammerjazz ohne Fehl und Tadel NZZ am Sonntag CH // Überragendes Saitenalbum ensuite kulturmagazin CH // Solche Platten gibt es nicht oft Rheinischer Merkur D // Bezwingender Mix aus Raffinesse und Simplizität Stereo D // Kammermusikalisches Jazzereignis … den europäischen Jazz manifestierendes Werk Westzeit D // Symbiotisches Klanggespann … Grosserfolg bei Jazzliebhabern Radio DRS Kulturtipp CH // Un CD absolument appréciable dès la première note … un très beau disque Jazz Notes F // Intensive musikalische Zwiegespräche zweier Könner Radiomagazin CH // Musikalische Reife … vollendete Stimmungen Jazznmore CH // Fabelhafte Improvisatoren … wundervolle Musik … auf einem neuen Gipfel Leipziger Volkszeitung D Die zwei ausdrucksmächtigen Musikpersönlichkeiten faszinieren das Publikum mit ihrem subtilen Zusammenspiel an Gitarre und Bass Basler Zeitung CH //

 

 

Pressetext

 

Intuition und Interplay

Seit ihrem vielbeachteten CD-Debüt «Indian Summer» haben Tomas Sauter und Daniel Schläppi ihr Publikum an zahllosen Konzerten begeistert. Der Tonträger erlebte eine Neuauflage ‒ ein seltenes Ereignis für eine Jazz-CD. Und nun legt das Duo sein zweites Album «First Day in Spring» vor, mit dem es den eingeschlagenen Weg in überzeugender Manier fortsetzt. Das kongeniale Zusammenspiel, von Beginn weg Markenzeichen des Zweigespanns, ist in den letzten Jahren nochmals gereift. Sauter und Schläppi lassen ihrer Intuition freien Lauf. Ihrem Interplay hört man an, dass sich hier zwei Meister ihres Fachs blind vertrauen.

Es gibt kaum eine filigranere Besetzung als das Duo zweier gezupfter Saiteninstrumente. Klanglich und metrisch stellt die Kombination Gitarre/Bass eine der grössten Herausforderungen dar: keine Begleitstimme, keine lange gehaltenen Noten, keine vielstimmigen Akkorde. Trotzt dieser Freiräume und der Luftigkeit in dieser Musik gelingt Sauter und Schläppi das Meisterstück, dass bei aller Weglassung vom ersten bis zum letzten Ton alles da ist ‒ intime Zwiegespräche in orchestraler Vollendung.

Künstlerische Reife

Dass dies gelingt, ist weniger der Virtuosität und dem Instinkt für Spannungsbögen als vielmehr der musikalischen Reife der beiden Spieler zu verdanken. In der Arbeit mit ihren eigenen Bandprojekten sind Sauter und Schläppi über Jahre zu innovativen und stilsicheren Leaderpersönlichkeiten gewachsen. «First Day In Spring» lebt denn auch von der künstlerischen Erfahrung der beiden Protagonisten und ihrem selten ausgeprägten Gespür für das Bleibende und Flüchtige der Momentkunst Musik. Auf einem soliden Jazzfundament stehend, foutieren sich Sauter und Schläppi um Spartengrenzen und pflegen eine Artikulation und Dynamik, wie man sie von klassischer Kammermusik kennt. Wohl deshalb wird dem Duo manchmal irrtümlich unterstellt, seine Musik sei durchkomponiert, denn solch formale Geschlossenheit und schlüssige Interpretation sei sonst gar nicht möglich.

Höchste Klangkultur für Gemüt und Seele

«Sound is the most important thing», sagt Larry Grenadier, der es wissen muss. Tomas Sauter und Daniel Schläppi teilen dieses Credo und messen einem vollendeten Klang höchste Bedeutung bei. Deshalb haben sie ihr neues Album im Studio La Buissonne mit Gérard de Haro, bekannt von seiner Arbeit für ECM, aufgenommen und abgemischt. So entsteht essentielle Musik in essentieller Besetzung. Zehn Saiten reichen den zwei Musikern, um in agilem Zusammenspiel entspannte Stimmungen, spontane Steigerungen, sphärische Klangwelten und pulsierende Beats zu kreieren. Auf diese Weise kommen die erfrischenden und authentischen Kompositionen von Tomas Sauter optimal zur Geltung. Seine Stücke sind bald druckvoll modern, bald von balladesker Leichtigkeit – immer aber eingängig und zeitlos schön ‒ gefühlvolle Musik für Gemüt und Seele.

 

 




 

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Pressestimmen

 

John Abercrombie, 17.12.2005

 

«Indian Summer ist eine wunderbare Aufnahme. Grossartige Kompositionen, hervorragend gespielt von zwei Musikern, die zusammen einen wunderschönen Sound kreieren. Neben dem ausserordentlichen Spiel trägt auch der Klang der Instrumente dazu bei, dass es eine Freude ist die Aufnahme zu hören.»

 

 




 

«Frühlingstag, Wunderland

Peter Rüedi, Weltwoche, 27.10.2011

 

Die Musik des Gitarristen Tomas Sauter und des Bassisten Daniel Schläppi ist von einer Art, dass sie leicht übersehen oder überhört wird. Das liegt an ihrer Qualität. Sie drängt sich keinem auf, springt niemandem, wham bang, ins Gesicht. Kein Zufall, dass die beiden gleich bei ihrer ersten Zusammenarbeit, dem Album ‹Indian Summer› (2006), eine naturbezogen jahreszeitliche Metapher als Titel und einen Blütenzweig als Cover wählten. Sauter/Schläppi geht es ums Organische, um eine Kunst, die eher gewachsen ist als gemacht. Nimmt man sie wahr, scheint es, als wäre sie schon immer da gewesen, wie ein Stück Landschaft, das durch den besonderen Ausschnitt zur Kunst wird. Was, versteht sich, nur die halbe Wahrheit ist. Die andere besteht aus Arbeit, Erfindung, Technik, Erfahrung. In Sauters Gitarrenspiel schwingt die ganze Geschichte der Gitarre, inner- und ausserhalb des Jazz, von schnellfingerigen swingenden Pizzicati aus der Linie Charlie Christian-Wes Montgomery-John Scofield über versponnen Lyrisches aus der Schule Jim Hall-John Abercrombie-Bill Frisell (zumal die Folk-Einsprengsel des letzteren gleissen wiederholt auf), bis, selbstverständlich, zu Querschlägen und Elektrolandschaften in memoriam Jimi Hendrix.

Und doch ist, in seinen Kompositionen, in seinem Spiel, Sauter immer ganz himself. Nicht anders als Schläppi, der sich, ein Kuriosum, in seiner Musik ebenso mit Fundamentalem befasst wie ausserhalb (er ist promovierter Historiker, Fachgebiet: ältere Schweizer Geschichte). Den beiden ist in diesem Jahr ein besonders poetisch blühendes Duo-Album geglückt, ‹First Day in Spring›, eine subtile, behutsame Folge von ‹Stücken nach der Natur›, durchsetzt von kleinen Anekdoten. Und soeben haben sie die intime Introspektion ins Trio geweitet, durch den Zuzug des Drummers Jorge Rossy, dessen nerviges und feines Schlagzeug wir von der Zusammenarbeit mit Brad Mehldau kennen. Eine wunderbare Scheibe, mit Kabinettstücken wie der ‹Giant Steps›-Travestie ‹Minor And Major Steps› und, mir besonders lieb, herzergreifend Balladeskem. World class made in Switzerland

 

 




 

Wunderschöne Fortsetzung des Frühjahrs-Vergnügens

Alexander Schmitz, Jazzpodium / D, 12.2011

 

«Kein Jahr nach der wunderschönen Duo-CD ‹First Day In Spring› ist zum Sauter/Schläppi-Duo nun Jorge Rossy gestossen, um für eine nicht minder wunderschöne Fortsetzung des Frühjahrs-Vergnügens zu trommeln. Weit weg von seinen Tranceactivity-Aktivitäten auf ‹Findling› (auch schon 2011) produziert der Bieler Tomas Sauter mit den Seinen in der Tat ein ‹Wonderland›, wie es Gitarren-Aficionados sich nicht schöner wünschen könnten. Es fängt an in dem langen, langsamen ‹The Samt But Not The Same›, einem Paradebeispiel dramatisch klugen Aufbaus und endet in dem akustischen ‹Petit Dance›, der, obwohl gar nicht so simpel, gar nicht mehr aus dem Gehörgang will. Dazwischen lauter Preziosen, die elegante, nie kühle Diktion in ‹Eos› mit langen, meisterhaft von gebrochenen Akkorden durchsetzten Linien, in denen alles durchdacht aber nie zerdacht. ‹Blue Demon› wird zwischen treibenden Flageoletts und wohldosiertem Einsatz klangerweiternder Mittel eine Mini-Exkursion durch die Geschichte der nichtklassischen Gitarre. ‹No Sleep Till Wonderland› ist 2/3 Sauter und 1/3 Frisell; ‹First Day in Spring› ist ein hauchzartes, hinreissend schönes Trio-Remake des Titelstücks des Duo-Albums. Als Pendant zu den improvisierten ‹Anecdotes IV‒VI› hier drei ‹Crossings›, je ein Feature fürs Duo, für Rossy und für Schläppi. ‹Minor And Major Steps› nutzt das Prinzip Giant Steps lediglich als Folie für eine perfekten Neobop-Chaser; und ‹Puiki› bietet noch einmal federleichten Swing für eine weitere wunderschöne Ballade. ‹Wonderland› ‒ ein Wunderland.»

 

 




 

«Blühende Bäume

Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 24.04.2011

 

Im Jahr 2006 machten der Gitarrist Tomas Sauter und der Bassist Daniel Schläppi mit dem stimmungsvollen Duo-Album ‹Indian Summer› auf sich aufmerksam. Nun haben die beiden Schweizer wiederum zusammengefunden, und erneut überzeugen ihr filigranes Spiel, ihre poetische Innigkeit, ihre souveräne Technik. ‹First Day In Spring› umfasst elf Kompositionen von Tomas Sauter, dazu sieben kürzere, als ‹Anecdotes› bezeichnete Stücke, für die meist beide Instrumentalisten verantwortlich zeichnen. Die Musik für zehn Saiten, die ohne lang angehaltene Noten und vielstimmige Akkorde auskommen muss, wirkt ausgesprochen luftig, aber dennoch substanziell. Beliebig ist sie in keinem Augenblick. Vielmehr ist ihr eine meditative Strenge eigen, die sie öfter als durchkomponiert denn als frei improvisiert erscheinen lässt. Hier finden sich zwei Solisten, die in anderen Kontexten ihre stilistische Offenheit immer wieder bewiesen haben, zum hellwachen Zweigespräch. Zur Musik kommt die hervorragende Aufnahmequalität. Für sie zeichnet der durch seine Arbeit für ECM bekannt gewordene Tonmeister Gérard de Haro verantwortlich. Eingespielt wurde das Album im südfranzösischen Pernes-les-Fontaines. Das Ergebnis: Kammerjazz ohne Fehl und Tadel.»

 

 




 

Fabelhafte Improvisatoren

Leipziger Volkszeitung / D, 05.2011

 

«Die Schweizer Tomas Sauter und Daniel Schläppi sind nicht nur ganz fabelhafte Improvisatoren an Gitarre und Kontrabass, als Labelchefs liefern sie zuverlässig fabelhafte Produktionen ab. Diese Präziosen gelingen ihnen zuverlässig, weil sie nicht aktuellen Trends hinterherhecheln, sondern stattdessen auf zeitlos schöne, zumeist eher meditative Musik setzen, die Mut hat zu sprechenden Pausen, Intimität und Naturbelassenheit. Dennoch griffe es viel zu kurz, ihre vollkommen entschlackte Duomusik aufs Kontemplative einzugrenzen. Wunderbar variieren sie Tempi, Grundstimmungen und Haltungen, wieder denkt man an ‹Beyond the Missouri Sky›, Pat Methenys und Charlie Hadens Klassiker in gleicher Besetzung, auch wenn man weiss Gott keine Epigonen hört.»

 

 




 

Einzigartige Magie

Andreas Boer, Akustik Gitarre / D, 09.2011

 

«Da ist sie wieder, diese einzigartige Magie, die entsteht, wenn zwei Musiker ganz beieinander sind und sich beim Spielen intuitiv verstehen. Schon auf ihrem Debüt ‹Indian Summer› haben Gitarrist Sauter und Kontrabassist Schläppi die hohe Schulde des perfekten Zusammenspiels zelebriert. Auf ihrer zweiten CD machen sie fünf Jahre später wiederum alles richtig – und klingen dabei noch sicherer, zwingender, lockerer, ohne an Frische zu verlieren. Das Duo schafft es auf sympathische Art, Gegensätzliches zu vereinen: Seine Musik ist höchst komplex und doch ruhig fliessend, stark analytisch und doch frei, virtuos und doch ganz einfach. Kein Ton zuviel, kein eitles Solo weit und breit. Wärmer, erdiger und greifbarer als der Vorgänger, von Gérard de Haro im französischen Edel-Studio La Buissonne produziert, kann dieses Album auch klangtechnisch voll überzeugen. Wer die Werke von Ralph Towner, Pat Metheny und Charlie Haden schätzt, sollte diese Schweizer für sich entdecken. […]

Die vielleicht höchste Kunst von Sauter und Schläppi ist, wie sie es scheinbar mühelos schaffen, dem Hörer so viel Luft zum Nachsinnen und zum Reflektieren zu lassen; wie sie ihm somit die Chance geben, zu überlegen, was genau er da wahrgenommen hat.»

 

 




 

Labsal und grosses Vergnügen

Alexander Schmitz, Jazzpodium / D, 05.2011

 

«Gerade erst hat der Berner Tomas Sauter mit seiner Gruppe Tranceactivity das Album ,‹Findling› vorgelegt und sich als versierter Elektronik-Freak geoutet, der, fasziniert von den Möglichkeiten der Vertiefung, der Intensivierung des Gitarrenklangs Natur und Technik miteinander konfrontierte, da kommt er nun völlig abgespeckt im Duo-Format mit seinem Lieblingsbassisten Daniel Schläppi und kredenzt gleich 13 eigene und fünf mit Schläppi geschriebene Stücke, mal akustisch mit Nylon- oder Steelstrings, mal sanft verstärkt als ein veritabler Meister konzertanter Miniaturen, die keine Wünsche offen lassen. Sonst im Trio mit Schläppi und Drummer Jorge Rossy, umsegelt das Duo wirklich sämtliche Tiefen, in denen minderbegabte Duettanten abzusaufen pflegen.

Und 18 Stücke lang nicht ein Sekündchen zu langweilen ‒ diese Kunst beherrschen sie aus dem Effeff. ‹First Day In Spring› eröffnet als Ballade die Palette, ‹Old School› setzt das Programm als dichter Swinger fort, in dem schon deutlicher als sonstwo wird, wie souverän Tomas die raffiniert mit Superchords und Dissonanzen arbeitende neue Schule der Kreisberg & Co. beherrscht. ‹Slow Motion› ist ein ganz aufs Rhythmische konzentriertes Stück, ‹Abstracts› ist ein reifes minimalistisches Werk, das sich fugenlos ins Repertoire zeitgenössischer klassischer Gitarrenmusik einreihen könnte. Das folkloristische ‹Lost In A Book› ist ein Meisterwerk gitarristischen Erzählens, ‹Dark› intensiviert noch die harmonischen Eindrücke aus ‹Old School›, und ‹Girl’s Talk› (nicht Heftis ‹Girl Talk›) bietet eine wunderbar einfache, innige Melodie voller Wärme. Stücke wie die drei ‹Anecdotes› IV‒VI lassen grösstenteils freie gemeinsame Improvisation vermuten, das schnelle, virtuose ‹East River› bietet puren Duojazz-Genuss, die ‹Anecdote VII›› gehört verdientermassen Schläppi ganz allein, und der Ausklang mit ‹Pas De Deux› rundet das Programm noch einmal ganz klassisch-konzertant ab.

Ein Labsal. Ein kleines, grosses intimes Vergnügen. Wer bei ‹Findling› in Sachen Sauter noch unsicher war ‒ bei ‹First Day In Spring› gibt’s keinen Zweifel mehr: Tomas Sauter ist ein grossartiger Musiker, Komponist und Gitarrist.»

 

 




 

Jede CATWALK-CD ein Bijou

Georg Modestin, Der Bund, 19.05.2011

 

«Fliegende Wechsel / Tomas Sauter und Daniel Schläppi zelebrieren auf ihrer neuen Duo-CD ‹First Day In Spring› die hohe Kunst des Zusammenspiels.

Auf die Beschwörung des ‹Indian Summers› bzw. Altweibersommers auf dem 2006 erschienenen Erstling folgt nun die Begrüssung des Frühlings mit ‹First Day In Spring›. Auf diesem Album setzen der Gitarrist Tomas Sauter und der Bassist Daniel Schläppi ihre zwischen kammermusikalischem Jazz und imaginärer Folklore oszillierende Zusammenarbeit fort, die sich den leisen, intimen Klängen verschrieben hat. Dies will nicht heissen, dass nicht auch mal ‹losgegroovt› würde ‒ allerdings geschieht das auf besondere Art, deren Intensität nicht vom aufgedrehten Lautstärkeregler herrührt, sondern sich aus dem Innersten der Musik selber ergibt.

Um einen unmittelbaren Eindruck von der innigen Vertrautheit der zwei Protagonisten zu gewinnen, hört man die CD am besten ‹von hinten›, d.h. man spielt das letzte programmatisch ‹Pas De Deux› betitelte Stück aus der Feder Sauters an: Die beiden Instrumente umschmeicheln sich wie zwei Katzen, wobei die Gitarre und der Bass die Leadfunktion in fliegendem Wechsel tauschen. Überhaupt verflüchtigt sich in diesem feinen Melodiegeflecht die Unterscheidung zwischen Solo und Begleitung ‒ jeder Teilhaber übernimmt beide Rollen, manchmal versetzt, zum Teil auch zugleich. Das ist Interplay, das der Vollkommenheit schon sehr nahe kommt, hör- bzw. fühlbar gemacht durch die aussergewöhnliche Qualität der Aufnahmen, die einen in die unmittelbare Nähe der beiden Instrumente versetzt. Dort lassen sich die Griffe in die Saiten, ja sogar das Schleifen über dem Griffbrett förmlich spüren.

Diese hohe Aufnahmequalität ist ein Markenzeichen von CATWALK, dem Label, auf dem ‹First Day In Spring› erschienen ist und das von Tomas Sauter und Daniel Schläppi in Eigenregie betrieben wird. Die beiden haben höchste Ansprüche an ihre Produktionen und setzen diese auch um, was sich insofern lohnt, als bislang jede CATWALK-CD ein Bijou geworden ist.»

 

 




 

«Wie man sich am besten im Traum verliert

Dr. Ulrich Steinmetzger, Fuldaer Zeitung / D, 21.07.2007

 

Man darf ruhig an ‹Beyond the Missouri Sky› denken, das traumverloren zweisame Album, das Pat Metheny und Charlie Haden 1997 veröffentlichten und das noch immer ein unikärer Meilenstein unbeflissener kontemplativer Versenkung ist. Man darf sich auch freuen, dass Tomas Sauter und Daniel Schläppi nun auf Indian Summer ein gar nicht epigonales Parallelereignis dazu parat haben. Kontrabassist Schläppi ist ein vielseitiger Aktivposten der eidgenössischen Impro-Szene, Sauter ein Akustikgitarrist von Gnaden. Gemeinsam agieren sie eng verzahnt.»

 

 




 

Überragendes Saitenalbum

Lukas Vogelsang, ensuite – kulturmagazin, 04.2011

 

«Bereits mit ‹Indian Summer› legten Tomas Sauter und Daniel Schläppi ein überragendes Saitenalbum vor. Mit ‹First Day In Spring› tun sie der Überlegenheit in keiner Weise Abbruch. Natürlich ist das nicht überheblich gemeint – und wenn, dann nur berechtigt. Obwohl wir uns während den Stücken an Aufnahmen von Ralph Towner, Pat Metheny und John McLaughlin erinnern, ist das nur Lob und in keiner Weise ein ‹Plagiatsvorwurf›. Im Gegenteil: Wir können nur stolz sein, dass einerseits eine jüngere Generation auf den Spuren dieser grossartigen Gitarrenspieler weiterzieht, andererseits sind die beiden Musiker zwei würdige Vertreter von einer neuen Jazz-Generation in der Schweiz – eben auch im Ausland. […]

Das Geheimrezept ist wohl in der Ruhe und Bedächtigkeit zu finden, im Gegenteil von Sensation und Effekthascherei. […] Mit akustischer Gitarre und Bass haben wir ein Klangspektrum, welche sich stark vom allgemeinen Mainstream abhebt. […] Tomas Sauter und Daniel Schläppi haben sich gefunden und lassen sich hoffentlich nicht so rasch wieder gehen. Es gibt noch zwei weitere Jahreszeiten, die musikalisch erfasst werden dürfen. Aber es gibt noch ganz viele weitere Themen, die folgen müssen.»

 

 




 

Königsklasse der Musik … herausragende Instrumentalisten

Herrenzimmer / D, 06.2011

 

Duo ist die Königsklasse der Musik, kein Podium der Eitelkeiten wie das solistische Programm, auch kein Ensemble mit der Möglichkeit, sich hinter einem opulenten Gruppeneindruck zu verbergen. Es ist Kommunikation pur, unmittelbare, ehrliche und für jedermann nachvollziehbare Kreativität. Es ist Kommunikation pur, unmittelbare, ehrliche und für jedermann nachvollziehbare Kreativität. […] Tomas Sauter und Daniel Schläppi spielen seit 2005 im Duo. Der Gitarrist aus Biel und der Bassist aus Bern gehören zu den Autoritäten der Schweizer Jazzszene und beide haben sich über die vergangenen zwei Jahrzehnte hinweg einen internationalen Ruf als herausragende Instrumentalisten erarbeitet. […] So sind die Voraussetzungen ideal, dass aus zwei eigenständigen Klangwelten ein eigener gemeinsamer Kosmos entsteht.»

 

 




 

Meister des Filigranen

Magazin Koellefornia / D, 09.06.2011

 

«‹First Day In Spring› wurde im Edel-Studio von La Buissonne in der Nähe des südfranzösischen Avignon aufgenommen und gemischt und entfaltet ein weites Panoptikum der musikalischen Themen, Stile und Ideen. Das Spektrum reicht vom kammerjazzig Balladenhaften bis zum versteckten Blues, vom impressionistisch Fliessenden bis zur detailverliebten Miniatur, von folkinspirierten Klangassoziationen bis zum pfiffig verschmitzten Modern Sound. […] Über insgesamt 18 Kapitel hinweg fusionieren Sauters und Schläppis Gestaltungswelten auf diese Weise mit einer betörenden Selbstverständlichkeit und ermöglichen es den beiden Meistern des Filigranen, musikalische Gespräche abseits der gängigen Hörerwartungen zu entwickeln. Das ist vollendet harmonische Duo-Kunst, würdig, viel gehört zu werden.»

 

 




 

Die hohe Kunst des Duo-Spiels!

Christoph Giese, Jazzthing / D, 15.08.2011

 

«Die beiden Schweizer Tomas Sauter und Daniel Schläppi kommunizieren auf ihren Saiteninstrumenten aber derart offen und ideenreich, dass man beim Zuhören weitere Instrumente nicht vermisst. Jeder hört dem anderen dabei genau zu, versucht, seinem Partner Räume zu öffnen, Perspektiven anzubieten. Das kongeniale Duo arbeitet mit Stimmungen und Farben, ergeht sich in langen Melodiebögen, blinzelt zur Jazztradition, um sich dann aber wieder kammermusikalisch verträumt davon zu entfernen. Der Gitarrist Sauter und der Bassist Schläppi verstehen es mit Formen und Erwartungen zu spielen, sie zu umspielen und ihre Konversationen dabei immer luftig und leicht wirken zu lassen. Die hohe Kunst des Duo-Spiels!

 

 




 

«Im Trio noch atmosphärischer

Radio DRS Kulturtipp, Nr. 25, 11.2011

 

Die beiden Berner Jazzer Tomas Sauter und Daniel Schläppi bilden seit Jahren ein symbiotisches Klanggespann, das sich der Suche nach schönen Sounds und dem perfekten Klang verschrieben hat. Als Duo spielten der Gitarrist und der Bassist – beide auch sonst viel beschäftigt – bereits zwei CDs ein. Nun haben sie den Aufbruch gewagt und sich mit Drummer Jorge Rossy zum Trio erweitert. Und der katalanische, in Basel unterrichtende Schlagwerker – bekannt etwa vom Brad Mehldau Trio und Aufnahmen mit Chick Corea oder Danilo Perez – wirkt als Katalysator. Der balladesken, entschleunigten Musik des Berner Gespanns gibt er nicht nur ein rhythmisches Fundament, er verleiht ihr eine atmosphärische, gleichsam fassbare Körperhaftigkeit.»

 

 




 

Wonderland

Leipziger Volkszeitung, 12.2011

 

«Der Titel beschreibt trefflich die Orte, an die diese wundervolle Musik entführt. Das Schweizer Gitarre-Bass-Duo Sauter/Schläppi hat in der Vergangenheit auf seinem eigenen Label Catwalk durchweg berückende CDs von hoher Klang- und Spielkultur vorgelegt und kommt nun mit dem einstigen Brad Mehldau-Schlagzeuger Jorge Rossy auf einem neuen Gipfel an. Was sie zu dritt an Atmosphären zaubern, mutet so souverän leicht an, dass die handwerklichen Finessen der Instrumentalisten wie selbstverständlich in einem grossen linden Fluss aufgehen. Wohlfühlstimmung von weitem, nie banalem Format wächst so, kontemplative Musik, die mal verstärkt, mal rein akustisch, mal mit angezogenem Tempo, mal balladesk relaxt nicht nur Gitarrennerds einlädt zum Versinken.»

 

 




 

Golden Dozen ‒ Auszeichnung für «First Day In Spring» Wonderland

Radio DRS 2, 12.2011

 

Juriert von Beat Blaser, Andreas Müller-Crepon, Annina Salis und Jodok Hess landet «First Day In Spring» landet als einzige Schweizer Produktion unter dem «Golden Dozen» von Radio DRS, den zwölf besten Neuerscheinungen des Jahres 2011.

 

 




 

kulturnews.de / D, 11.2011

 

«Der Schweizer Tomas Sauter ist einer jener jungen Gitarristen, die diesen zeitlosen, unverstellten, ja: fast spröden Ton pflegen. Beim Studium mit John Abercrombie lernte Sauter das Mehr des Weniger kennen, die Transparenz und Leichtigkeit überzeugender Phrasierungen im Dialog mit gerade einmal ausreichend Akkordstruktur, um Kompositionen schlüssige Gerüste zu bauen. Doch Sauter kann mehr: flirrende Dissonanzen und angezerrte Echoriffs so lange in den Raum stellen, bis sie sich zu atmosphärischen Soundbildern verdichten. Schwärmt hier jemand? Jawoll, und zwar so unverschämt, dass er fast Daniel Schläppi und Jorge Rossy unterschlagen hätte, den Motor dieses ungemein attraktiven Trios. ‹Wonderland› hat herzzerreissende Balladenmomente zu bieten, nervöse Uptemporocker und überraschende Akustikpreziosen – und Nichtgitarristen dürfen das Album ungestraft auch einfach nur schön finden.»

 

 




 

Hans Hielscher, Spiegel Online Kultur / D, 09.07.2011

 

Spiegel Online Kultur hört auf «First Day In Spring» kammermusikalischen Jazz, «der an ‹Beyond The Missouri Sky› von Pat Metheny und Charlie Haden erinnert, eine der erfolgreichsten CDs der vergangenen Jahre.»

 

 




 

In diesem Ausmass seltene künstlerische Selbstbestimmung

Jazz’n’more / CH , 01.2012

 

«In den fünf Jahren seines Bestehens hat das vom Bieler Gitarristen Tomas Sauter und vom Berner Bassisten Daniel Schläppi gegründete Label CATWALK künstlerische, klangliche und grafische Massstäbe gesetzt. Wie zielgerichtet und überlegt die beiden Kleinunternehmer dabei von Anfang an vorgegangen sind, lässt sich daran ersehen, dass bereits die erste CATWALK-Produktion, das 2006 erschienene Duoalbum ‹Indian Summer›, die hohen Standards vorgab, die in der Folge eingehalten werden sollten. Die bislang letzte CATWALK-Produktion ist ‹Wonderland›, auf welcher mit dem langjährigen Schlagzeuger von Brad Mehldau, Jorge Rossy, erstmals ein grosser internationaler Name für eine CATWALK-CD verpflichtet werden konnte. […]

Es ist faszinierend, wie nachhaltig sich die Musik des Zweigespanns Sauter-Schläppi durch die Hinzuziehung von Jorge Rossy verändert hat. Die Formel, die ‹Wonderland› zugrunde liegt, ist nicht zwei plus eins, sondern drei, wobei drei für ein Trio steht, in dem der Bass vom intim flüsternden Gesprächspartner zum rhythmischen Rückgrad der Band mutiert ist, die sich wiederum ‹gitarrenlastiger› anhört. […]

In vergleichsweise kurzer Zeit hat sich CATWALK einen guten Namen erwerben können. Der Lohn dafür ist eine in diesem Ausmass seltene künstlerische Selbstbestimmung.»

 

 




 

Betörend leichtfüssiger Tanz durch die Genres

Josef Engels, Rondomagazin / D, 07.01.2012

 

«Aller guten Dinge sind drei. Offenbar lautete so der Vorsatz des Schweizer Gitarristen Tomas Sauter für 2011. Drei CDs hat er in diesem Jahr herausgebracht – und die letzte ist so etwas die Krönung seiner ungewöhnlichen Veröffentlichungstaktik. ‹Wonderland› zieht gewissermassen die Summe aus den beiden vorangegangenen Sauter-CDs in diesem Kalenderjahr. Zeigte sich der Eidgenosse auf der Einspielung ‹Findling› noch als Klangforscher mit Sinn für Loops, Resonanzfilter und Ringmodulatoren, so schlug er mit der feinnervigen Duo-Aufnahme ‹First Day In Spring› den Weg ein, der direkt zu ‹Wonderland› führt.

Hier wie da ist Kontrabassist Daniel Schläppi der verlässliche Komplize des wandlungsfähigen Gitarristen. Hinzu kommt nun Schlagzeuger Jorge Rossy, der für die Trio-Konstellation als langjähriger Partner von Brad Mehldau bestens qualifiziert ist. Sauter, Schläppi und Rossy durchmessen bei ihrem Trip durchs Wunderland die verschiedensten Gefilde. Swingender, melodiös eigenständiger Gitarren-Trio-Postbop gehört zum Exkursionsgebiet genauso wie der akustische Kammerjazz eines Ralph Towner, vor Jimi Hendrix wird sich mit flirrenden Flageoletts verbeugt, und sogar John Coltrane erfährt mit einer höchst eigenständigen Bearbeitung von ‹Giant Steps› eine Huldigung.

Das grösste Wunder ist aber, wie selbstlos sich die drei Instrumentalisten in den Dienst der Musik stellen. Die mag harmonisch und metrisch stellenweise höchst komplex sein – aber das Ergebnis ist kein Eierkopfjazz, sondern ein betörend leichtfüssiger Tanz durch die Genres.»

 

 




 

Jazzthetik / D, 12.2011

«Neue Dimension ... hochklassig»

 

 




 

Axel Stinshoff, CEO Jazzthing / D, 03.10.2011

 

Tonangebender deutscher Jazzverleger spricht von «Wonderland» als einer «wahrlich wunderbaren» CD!

 

 




 

Westzeit / D, 11.2011

«Kammermusikalisches Jazzereignis … den europäischen Jazz manifestierendes Werk»

 

 




 

Radio DRS Kulturtipp, Nr. 10, 05.2011

 

«Als exotisches Gespann an Gitarre und Bass haben Tomas Sauter und Daniel Schläppi vor fünf Jahren überrascht. Ihr Debut ‹Indian Summer› wurde zum Grosserfolg bei Jazzliebhabern. Nun doppeln die beiden mit ‹First Day in Spring› nach.»

 

 




 

Sara Trauffer, Klangfenster DRS 2, 10.05.2011

 

«Wenn man eine Weile hineinhört in diesen Frühlingstag von Sauter und Schläppi, dann breitet sich in einem ein richtig luxuriöses Gefühl aus – wie wenn man seelenruhig in einer weichen Wiese liegen würde, unter einem blühenden Baum. Zwischen den jungen, frischgrünen Blättern tanzen die Sonnenstrahlen, und die Gedanken beginnen zu fliegen.»

 

 




 

Coopzeitung, 24.05.2011

 

«Gute Musik braucht nicht unbedingt viele Instrumente. Tomas Sauter und Daniel Schläppi beschränken sich auf ein paar Saiten, auf Gitarre und Kontrabass. Doch es fehlt nichts. Die Stücke auf ‹First Day In Spring› klingen leicht und warm wie der Frühling. Jazzig, manchmal bluesig, aber auch verträumt, harmonisch und sanft. Perfekt, um sich ins Gras zu legen und den Wolken nachzuschauen. Wem der Sound gefällt, sollte sich unbedingt auch ‹Indian Summer› anhören, die erste CD der beiden genialen Schweizer Musiker.»

 

 




 

Höchst empfehlenswert

Budd Kopman, Jazzpublizist, All about Jazz / US, 05.09.2006

 

«Die feinfühlige, intime und doch zwingende CD ‹Indian Summer› vom Gitarre/Bass-Duo Tomas Sauter und Daniel Schläppi ist eine sehr willkommene Veröffentlichung in diesen letzten Sommertagen. Allein schon der Klang der Aufnahme ist sinnlich und tönt überraschend ‹live›, obwohl es sich um eine Studioproduktion handelt. Im Entstehungsprozess erfolgte jeder Schritt höchst überlegt, angefangen mit der Aufnahme durch Benoît Piccand in der Schweiz, bis zum Schlussmix und dem Mastering durch Jan Erik Kongshaug im Rainbow Studio in Oslo/Norwegen (berühmt durch seine Produktionen für ECM).

Meist mit rein akustischem Spiel und nur wenigen Overdubs schaffen Sauter und Schläppi eine Atmosphäre voller Spontaneität, Lebensfreude, und schierer Lust am Musikmachen. Sie spielen ganz speziell für Dich, und zusammen spielen sie aus einem einzigen musikalischen Geist, der wirklich das Herz erfreut. Genau so, wie John Abercrombie in den Linernotes sagt: ‹Indian Summer ist eine wunderbare Aufnahme. Grossartige Kompositionen, hervorragend gespielt von zwei Musikern, die zusammen einen wunderschönen Sound kreieren. Neben dem ausserordentlichen Spiel trägt auch der Klang der Instrumente dazu bei, dass es eine Freude ist die Aufnahme zu hören.›

Die Kompositionen – die meisten von Sauter, eine von Rodgers und Hart (‹I Didn’t Know What Time It Was›) und zwei kurze freie Inventionen – verströmen ein vages Gefühl von Amerika. Einige rufen Bilder vom grossen Himmel hervor, andere tönen wie Country oder Blues, aber vor allem strahlt die Musik Offenheit, Schlichtheit und Geistesgrösse aus. Es gibt hier keinen Hauch von Zynismus, Pseudo-Hipness oder vorgetäuschter Coolheit, und dies ungeachtet der manchmal sehr komplexen Harmonien und Melodien!

Möglicherweise ist es die mit den Fingern, ohne Verstärkung und akustisch gespielte (Nylon und Steel-String) Gitarre oder der ebenso natürliche Basssound. Vielleicht ist es die schlicht verblüffende und totale Empathie zwischen Sauter und Schläppi, die Art wie sie sich den Taktstock gegenseitig übergeben, oder einfach wie sie der Musik solches Leben geben können. Ist es etwa die Kombination von nur zwei Instrumenten und der grandiosen Klanglandschaft, in welche die CD entführt? Vielleicht ist es die Mixtur offensichtlicher Präzision mit kaum hörbaren Saitengeräuschen, die doch immer noch zu hören sind.

Was auch immer es sei, diese Musik ist verlockend und verführerisch – in jeder der siebzig Minuten Spieldauer. Höchst empfehlenswert.»

 

 




 

«Eleganter Dialog

Frank Becker, Musenblätter / D, 17.07.2007

 

 

‹Chill Out› heisst eigentlich gänzlich unnötig der letzte der zwölf Titel und zwei Intermezzi dieser CD, deren genussreiche 70 Minuten bis dahin bereits zum erstrebten Ziel des ‹Ausspanns› geführt haben. Durch und durch beruhigend vermittelt ‹Indian Summer› über das virtuose und ausserordentlich delikate Spiel des Schweizer Duos mit dem Gitarristen Tomas Sauter und dem Bassisten Daniel Schläppi Entspannung pur. ‹Indian Summer› ist ein dezentes Album, wie es in dieser Kombination der Instrumente und seiner exquisiten Qualität selten zu erleben ist. Ich benutze das Wort ‹erleben› mit Bedacht, denn das ist es, was einem beim Anhören widerfährt: ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art.

Beim ersten ‹Probehören› macht das Album aufmerksam, beim Wiederhören steigt man tiefer ein und beim erneuten Genuss entdeckt man seine ganze Delikatesse. Gestern hat es mir nach langem heissem Arbeitstag das apostrophierte ‹Chill Out› geschenkt, einen entspannten Ausflug mit ‹Crosscountry›, ‹Flytoget› (was das wohl heisst ‹Fliegen, um’s zu kriegen› oder ‹Zug zum Flughafen›?), dem traumhaften ‹Sand›, wie das ebenso schöne Titelstück ‹Indian Summer›, ‹Leaving› und die überwiegende Mehrzahl der anderen Kompositionen von Tomas Sauter. Es ist das Bilderbuch einer weiten Reise, folgt man den Titeln.

Erfrischend zwischendrin der Swing von ‹The Most Important Things Aren´t Things› und passend als ‹Gast› eingebracht ‹I Didn´t Know What Time It Was› von Rodgers/Hart, zauberhaft die beiden intimen Intermezzi. Daniel Schläppi lotet die Möglichkeiten seines Kontrabasses ‹Hillman B7› beinahe seelisch aus, Tomas Sauter zaubert auf den Saiten der klassischen Jean-Mairet und der Lowden/Taylor (in ‹Chill Out› mit der Ahnung einer Sitar). Hier haben zwei höchst gediegene Musiker in wundervoll harmonischer Gemeinsamkeit zueinander gefunden. Eines der schönsten String-Alben seit langem vornehm, sophisticated, perfekt.»

 

 




 

 

 

«Ohne Gefühlsduselei

Beat Blaser, Musikredaktor DRS 2 in Radiomagazin, 04.2006

 

Wenn der Sommer noch eine Erinnerung ist, aufsteigende Nebel aber schon erahnen lassen, was kommt: der Indian Summer, bei uns Altweibersommer genannt. Genauso klingt die Musik des Bielers Tomas Sauter (g) und des Berners Daniel Schläppi (b). Intime und kontemplative Klänge fern jeder Gefühlsduselei. Musik, die die Wärme des Nachsommers in kalte Winterabende trägt. Ruhige, doch intensive musikalische Zwiegespräche zweier Könner: besser als jedes Cheminéefeuer

 

 




 

 

 

«Einfachheit und Raffinesse

HNA.de / D, 16.12.2010

Erlesenes zauberte der Förderverein Kasseler Jazzmusik bei seiner Reihe ‹Jazz im tif› hervor. Zu Gast waren die Schweizer Musiker Tomas Sauter und Daniel Schläppi, deren Album ‹Indian Summer› die Jazzkritik zu Vergleichen mit der legendären Aufnahme ‹Beyond the Missouri Sky› von Pat Metheny und Charlie Haden verlockt hatte.

Kammermusikalische Klassizität schwebte beim Auftritt des Schweizer Duos durchs Theater im Fridericianum ‒ passend zu Winterabenden wie die Lektüre eines Romans von Peter Handke.»

 

 




 

 

 

«Wohltat der Musik»

Severine Weber, HFN / D, 18.12.2010

«Perfektes Zusammenspiel und virtuose Meisterschaft.»

 

 




 

 

 

«Schwerelose Atmosphäre»

Tom Fuchs, Stereo / D, 08.2007

«Ein bezwingender Mix aus Raffinesse und Simplizität.»

 

 




 

Perfekt neben den Schubladen

Rheinischer Merkur / D, 48.2007

 

Diese «Musik fällt aus den gängigen Rastern, eben weil sie nichts Trendiges, Lautes oder Aufgeregtes hat. Das Licht gehört gedimmt, die Frage, ob Klassik oder Jazz, gehört vergessen. Das ist perfekt neben den Schubladen. Die Freude des Hörens› beschreibt John Abercrombie in den Liner Notes und wünscht sie wieder und wieder. Solche Platten gibt es nicht oft.»

 

 




 

Luca D’Alessandro, Jazz’n’more, 05.2011

 

«Leichtigkeit, Lockerheit und Coolness. Allerdings ist das Saitenspiel der beiden so reichhaltig, dass drei Worte dazu kaum ausreichen.

Es gibt wenige Musiker, die aus zehn Saiten eine derart unendliche Fülle an Klangfarbe und Tiefe herauszupfen. Tomas Sauter und Daniel Schläppi gehören zweifellos zu diesen Raritäten. Mit ‹First Day In Spring› belegen sie einmal mehr ihre musikalische Reife. Aus der Essenz der Musik, der Einzigartigkeit einer jeden einzelnen Note, erzeugen sie vollendete Stimmungen, die den Hörer ins Träumen und Schwelgen versetzen. […]. ‹First Day in Spring› ist ruhig und melancholisch, keineswegs aber traurig. Im Gegenteil: Es verbreitet ein Gefühl der Liebe und Freude. Es versprüht Gelassenheit, versetzt uns in ein Klima des Wohlgefühls, lässt uns den Moment geniessen und die Dinge geschehen. […] Ein Dialog mit einer derartigen Klangfülle, dass das Werk ‒ von aussen betrachtet ‒ einen ganzheitlich-orchestralen Charakter erhält. […] einzigartig in seiner Art.»

 

 




 

Katalin Vereb, Coopzeitung, 22/2006

 

«Betörende Gitarren, dazu ein schöner Bass: Das Debüt-Album indian summer (Catwalk) von Daniel Schläppi und Thomas Sauter klingt federleicht, poetisch und jazzig. Die perfekte Gratwanderung zwischen der Melancholie und der Wärme eines Spätsommertages.»

 

 




 

CD-Tipp DRS 2, www.drs.ch, 04.2011

 

«Seit Jahr und Tag kooperieren der Bieler Gitarrist Tomas Sauter und der Berner Bassist Daniel Schläppi, und mittlerweile verstehen sie sich blind. Die Musik, die dabei entsteht, lässt Landschaften aufscheinen, weckt Assoziationen, lässt die Gedanken fliegen. Vielleicht ist der erste Tag des Frühlings schon vorbei, mit dieser Musik geniesst man ihn ein zweites Mal!»

 

 




 

 

 

«Maximale Durchlässigkeit

Urs Grether, Basellandschaftliche Zeitung, 26.05.2007

 

Der Bieler Gitarrist Tomas Sauter und der Berner Kontrabassist Daniel Schläppi begeisterten.

Aus dem Stimmen heraus beginnt Gitarrist und Komponist Tomas Sauter fast absichtslos. Der Berner Daniel Schläppi am Kontrabass zeigt, über anfängliche Begleitmuster hinaus, eine Lust abzukanten, abzukürzen. Beiläufig die Temposteigerung, zuletzt nurmehr wenige Gitarrenakkorde, leise, jetzt ist der Bass ‹vorn›. Die Gitarre passt sich wieder ein, eine Freiheit im permanenten Finden.

Der 1974 in Zürich geborene, in Biel lebende Sauter und sein fünf Jahre älterer Partner haben sich auf ihrer ersten gemeinsamen CD ‹Indian Summer› von der starren Abfolge der Themen und Soli-Durchnahme gelöst. Die Klanglichkeit ist ihnen auch bei den anderen, auf dem eigenen Label CATWALK veröffentlichten Aufnahmen so wichtig, dass man sie zur Endbehandlung zum ECM-Meistermischer Jan Erik Kongshaug nach Oslo gibt. Nichts Geschmäcklerisches kommt dabei heraus, kein eitler, marktgängiger Personalstil.

Die Stücke bleiben ‹roh›, was für einmal ‹durchlässig› bedeutet: offen auf die ständige Selbstreflexion der Rollen im Duo, offen erst recht auf die Anleihen aus der klassischen Gitarren-Literatur, dem Blues, Irish Folk, ja noch Country. Sampling, einmal anders. Das Resultat: eine fast abstrakte Zugänglichkeit, ein In-der-Welt-Sein.

‹Slow Motion›, später, lässt Sauter die folkige Begleitung mit der Hand, Schläppi spitzt das Geschehen zu. Die Anlage ‹springt› mit brüsken Raffungen, stört die vermeintliche Vorwärtsbewegung. Dann ‹Fragment› von Tomas Sauters CD ‹Magic Carpet› als Unisono-Wagnis, mit Dissonanzen bravourös gestaffelt.

Nach der Pause beginnt Sauter ein eigenes Solostück auf der klassischen Gitarre. Zur Hart-/Rodgers-Nummer ‹I Didn’t Know What Time It Was›, stösst Schläppi dazu. Zunächst verharrt er auf der typisch schrubbenden Swing-Bewegung. Plötzlich ist Sauter draussen, Schläppi bleibt an einer Phrase kleben. Unglaublich, wie lange das dauern darf. Sauter hat an die Western Gitarre zurückgewechselt, zerpflückt zum neuen Sound Bossa Nova-Muster. Leichthändigst.

Die E-Gitarre zuletzt, wieder ein neuer Ansatz der Klanglichkeit, dieses Mal flüchtig-vieldeutiger. Wieder tastet sich Sauter um einen vagen Fluchtpunkt. Das hat etwas Trocken-Erdiges. Der Country-Blues nistet mit drin.»

 

 




 

 

 

«Klarer Klang

Bieler Tagblatt, 29.01.2006

 

Indian Summer spricht für sich und überzeugt durch Qualität. [...] Die Stücke auf Indian Summer machen rasch klar, weshalb J. Abercrombie grosse Freude daran hatte. Die contemporary chamber music von Sauter und Schläppi sprüht vor Spielfreude, gefällt durch ihre lyrische Grundstimmung und offenbart ein tiefes musikalisches Verständnis zwischen dem Gitarristen und dem Bassisten. In der Tat haben sich mit Sauter und Schläppi im wahrsten Sinn des Wortes zwei gefunden. [...] Der Klang der Aufnahme ist warm, äusserst klar und enorm voluminös er lässt die Kargheit der Duo-Besetzung vergessen. Das ist das Verdienst von Jan Erik Konshaug, dem Soundingenieur im Rainbow Studio in Oslo. Er ist eine international anerkannte Kapazität, so lässt beispielsweise das Label ECM seine Aufnahmen dort abmischen.»

 

 




 

 

 

«Jazzige Kammermusik

Patrick Studer, Solothurner Tagblatt, 05.01.2007

 

 

In ihrem Debutalbum ‹Indian Summer› sind beide Musiker gleichberechtigt. [...] Auch wenn das Album durchkomponiert tönt: ‹Live spielen wir absolut jazzmässig, vorgegeben sind nur die Harmonien und einzelne Themen, dazu wird improvisiert›, so Schläppi.

Überragender Klang

Auffallend ist der wunderbare Klang von ‹Indian Summer›. Verantwortlich dafür ist zu einem grossen Teil der norwegische Soundingenieur Jan Erik Kongshaug, dem auch der bekannte Gitarrist Pat Metheny vertraut. [...] Durch den schönen Klang finden auch Leute, die keine Jazz-Connaisseure sind, leicht Zugang zu der Musik von Schläppi und Sauter. Und: Die beiden haben – anders als manche technik- und innovationssüchtige Jazzmusiker – keine Angst vor musikalischer Schönheit. Sauter und Schläppi verzichten auf reine Technik- und Tempodemonstrationen. Trotzdem ist ihre Musik viel mehr als einfach nur schön. ‹Unser Ziel bei ‹Indian Summer› war, relaxed und souverän zu spielen›, sagt Schläppi. Das ist ihnen auf eindrucksvolle Art gelungen.»

 

 




 

 

 

«Leise und verspielte Töne

Georg Modestin, Der Bund, 15.11.2006

 

Bevor man die ersten Phrasen bewusst wahrgenommen hat, ergreift einen schon die gleichsam taktile Qualität dieser Musik. Jede Berührung von Holz und Saiten, jeder Griff am Instrument ist zu hören – und zu spüren. Klang und Melodie bilden auf diesem in Bern aufgenommenen und im renommierten Rainbow Studio in Oslo abgemischten Album eine bemerkenswerte Einheit. Verantwortlich dafür zeichnen aber in erster Linie die beiden Protagonisten, der 1974 in Zürich geborene und in Luzern ausgebildete Gitarrist Tomas Sauter, aus dessen Feder bis auf wenige Ausnahmen auch das Repertoire stammt, und der fünf Jahre ältere Bassist Daniel Schläppi, ein begnadeter Autodidakt und diesjähriger Anerkennungspreisträger des Kantons Bern.

Auf ‹Indian Summer›, so der Name der von Sauter und Schläppi für das gemeinsame Label Catwalk produzierten CD, dominieren leise, verspielte Töne und sangliche Melodien, zu denen man sich unwillkürlich Textzeilen hinzudenkt. Stilistisch ist die Musik nicht eindeutig zuzuordnen, was in diesem Fall ein Gütemerkmal ist: Jazz, Pop- und Folkelemente, ja auch klassische Einsprengsel lassen sich ausmachen. Auf Nummern, die sich durch Titel wie ‹Crosscountry› oder ‹4000 Miles› verraten, tauchen Sauter und Schläppi tief in eine mythisch verklärte ‹Americana› ein, an der auch ein Bill Frisell seine helle Freude hätte. Vom klanglichen und melodischen Wert der Platte abgesehen ist ‹Indian Summer› ein gelungenes Beispiel für eine partnerschaftliche Besetzung, die in der vorliegenden Instrumentalkombination nicht zum Jazzalltag gehört: Auf der CD gibt es denn auch weder ‹Solist› noch ‹Begleiter›, sondern musikalische Funktionen mit alternierenden Trägern.»

 

 




 

 

 

Ungemein eigenständige Musik

Klaus-Dieter Zeh, Concerto / A, 04.2007

 

«Klangkultur im Grenzgebiet zwischen Klassik und Jazz. Welch ein Debut Album! Sauter und Schläppi sind Klangmaler an Gitarre und Bass. Ohnehin zwei wunderbar miteinander klingende Instrumente. Spätestens seit Pat Methenys und Charlie Hadens Kollaboration ein vertrautes musikalisches Symposium. Sauter (Gitarren) und Schläppi (Bass) sind die Fussstapfen der beiden Weltklasse-Protagonisten nicht zu gross. ‹Indian Summer› ist der gelungene Einblick in die musikalische Welt zweiter Poeten an ihren Instrumenten. Ihre Virtuosität wirkt niemals aufdringlich. Klassische Konzepte wie Metrik und Artikulation fliessen in die Improvisationslust und Spontaneität des modernen Jazz, so dass eine ungemein eigenständige, fast kammermusikalische Musik entsteht. Jan Erik Kongshaug in den ‹Rainbow Studios› in Oslo hat dieser CD obendrein den perfekten Klang verpasst.»

 

 




 

 

 

Neue musikalische Welt

Reiner Kobe, Jazzpodium / D, 12/2006

 

«Alles fängt ganz harmlos an, wenn der Kontrabass getragen den Melodielinien der Gitarre folgt. Doch dann werden die Melodien verziert und ausgeschmückt, mit Improvisationen versehen: eine neue musikalische Welt tut sich auf. Das Schweizer Duo von Tomas Sauter und Daniel Schläppi bewegt sich stilsicher in den Gefilden zwischen Jazz und Klassik. ‹Indian Summer› lautet das Programm, was nichts anderes meint als die lichten Klangfarben des Altweibersommers. Sie tauchen auf in den intimen Dialogen, mit denen die beiden Schweizer ihre Kompositionen vorstellen. Wohlgefühle auslösend. Wenn der kammermusikalische Rahmen allerdings aufgebrochen wird, Gitarre und Bass sich aneinander reiben, kommt Spannung auf. ‹Die Melodie löst sich nie dort auf, wo man es erwartet›, sagt Sauter, was seine Kompositionen kennzeichnet. Beim einzigen Jazz-Standard, ‹I didn’t know what time it was› von Rodgers und Hart, glänzt Schläppi mit Glissandi und anderen Basskunststücken. Auch die gelegentlich zum Einsatz gelangende E-Gitarre gemahnt ganz an den Jazz. Ihm sieht sich das seit zwei Jahren bestehende Duo Sauter / Schläppi verpflichtet.»

 

 




 

 

 

Essentielle Besetzung, Wohlklang und Subtilität

Bass Professor / D, 10.2007

 

«Im Duo mit akustischer Gitarre und Kontrabass haben die beiden Schweizer Musiker die essentielle Besetzung für ihre ganz eigene Form des kammermusikalischen Musizierens gefunden. Genau wie die überwiegend aus der Feder des Gitarristen Tomas Sauter stammenden Kompositionen auf ‹Indian Summer› bewegen sich die Duopartner auch spielerisch im Grenzland zwischen Klassik und Jazz; Artikulation und Dynamik treffen auf Spontaneität und Improvisation. ‹Indian Summer› ist eine schöne Platte, auf der zwei sanftmütige Spieler Wohlklang und Subtilität zelebrieren!

 

 




 

 

 

Wundervolle Töne, seltene Harmonie

Hermann Mennenga, Radio Ostfriesland / D, Jazzcorner 23.08.2006

 

«Wundervolle Töne dringen da an unser Ohr, wenn Tomas Sauter und Daniel Schläppi in die Saiten von Gitarre bzw. Bass greifen, wie z.B. beim eben gehörten, hymnischen ‹Flytoget›. Welch seltene Harmonie in Klang und Abstimmung, welch wunderschöne Melodien zaubern diese Zwei aus den Bäuchen ihrer Instrumente. Es braucht hier auf ‹Indian summer›, so der Name ihrer CD, keine Kraftanstrengung zum musizieren; im Gegenteil, die Kraft dieses Werkes liegt in seiner ruhigen Gesamtheit, im Wesen der vertrauten Zweisamkeit von Rhythmus und Melodie.

Selbst ein John Abercrombie, seines Zeichens ein nicht gerade untalentierter Saitenkünstler, drückte seine Bewunderung für ‹Indian summer› aus: ‹… eine wunderbare Aufnahme. Grossartige Kompositionen, und ein Spiel von zwei Musikern, die zusammen einen schönen Sound erzeugen›. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, denn Genuss sollte man nicht zerreden.

Erschienen ist ‹Indian summer› auf dem musikereigenen Label Catwalk, welches die Beiden für diese CD gegründet haben, und auf dem auch in Zukunft hoffentlich ähnlich schöne Musik zu hören sein wird.»

 

 




 

 

 

Gekonnte musikalische Bewusstseinserweiterung

Michael Seyfert, Kulturradio rbb / D, 10.01.2012

«Zeitlos schönes musikalisches Wunderland […] ‹Wonderland› haben Tomas Sauter, Gitarre, Daniel Schläppi, Bass, und Jorge Rossy, Drums, ihr Album betitelt. Das Wundersame und Wundervolle liegt in dem freien Lauf der musikalischen Intuition, aus dem ein Bandsound und ein Zusammenspiel wie aus einem Guss entstehen. Bei diesen drei Schweizern hört man, wie in der Zurücknahme des eigenen Egos im Kollektiv etwas unaufdringlich Souveränes wachsen kann. Keine virtuose Kraftmeierei ist hier am Werk, die drei entschweben zusammen in ein atmosphärisches Wunderland des Jazz mit trancigen Tönen. Das ist gekonnte musikalische Bewusstseinserweiterung.»

 

 




 

Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 23.03.2008

«versponnene, filigrane, poetische Kammermusik»

 

 




 

Tom Gsteiger, Der Bund, 28.03.2008

«harmonisch vielschichtige Stücke voller melodischer Anmut»

 

 




 

Jussi Huolman, Jazzrytmit / Finnland, 18.05.2006

 

 

«Siebzig Minuten mit stimmungsvoller akustischer Musik, viel zu gut gespielt, um als blosser Muzak abgetan zu werden. Diese Kompositionen gehen weit über eine Lektion in Gitarrenartistik oder einen Theoriekurs in Gitarrenstimmen hinaus.

Mein absolutes Lieblingsstück ist ‹4000 Miles› (comp. von Sauter), das aus dem Repertoire heraussticht. Ein schönes Thema, das Solo kombiniert Melodie, Dissonanzen, Blues und brilliante Sounds in den oberen Registerlagen. Zudem coole rhythmische Verschiebungen und rohe Anschläge auf der Gitarre. Ein Teil mit einem Gitarrenarpeggio, einem auffälligen Gitarrensound wird mehrmals wiederholt, wobei jeweils ein Glissando des Kontrabassspielers folgt. Alle diese Bausteine halten die verschiedenen Teile der Komposition zusammen.

Eines meiner liebsten Solos ist in der Komposition ‹Flytoget› (comp. von Sauter) zu hören. Grossartige Gitarrenläufe bar jeder stumpfsinniger Phrasendrescherei, und im Anschluss daran ein melodisches Basssolo.»

 

 




 

«Bird’s Eye» Basel, Vorschau 10.2006

 

 

«Gemeinsam haben Tomas Sauter und Daniel Schläppi in den letzten Jahren ihre Vorliebe für die akustische kammermusikalische Kleinstbesetzung kultiviert. Das Ergebnis dieser Arbeit auf zehn Saiten ist brillant.

Mit seinem Debütalbum ‹Indian Summer› legt das Duo nun ein echtes Kleinod vor. In Jahren intensiver künstlerischer Entwicklung haben zwei kreative Musiker zu einer unverwechselbaren Stimme gefunden, die auf gleichberechtigter Partnerschaft im musikalischen Dialog basiert. Tomas Sauter und Daniel Schläppi bewegen sich souverän und mit fliessenden Übergängen im Grenzgebiet zwischen Jazz und Klassik; sie beweisen, dass an klassischen Vorlagen orientierte Konzepte von Metrik, Artikulation und Dynamik im zeitgenössischen Jazz ihren Platz haben und die neue Musik um spannende Ausdrucksformen bereichern. Komposition und Improvisation werden in origineller Weise zu einer authentischen, innovativen, entspannten und ausserordentlich ästhetischen Musik in lyrischen Grundtönen verzahnt.»

 

 




 

Bieler Tagblatt, 30.11.2006

 

«Kreativität, Innovation und Musikalität sind die Markenzeichen des Duos von Tomas Sauter und Daniel Schläppi. Mit ihrem Debütalbum ‹indian summer› legte das Duo eine echte Entdeckung vor. Beide seit Jahren als bestandene Bandleader etabliert, positionieren sich Tomas Sauter und Daniel Schläppi im Duo als Highlight der europäischen Jazzszene.

Auf der Produktion ‹indian summer› treffen zwei kreative Musiker aufeinander, die in Jahren intensiver künstlerischer Entwicklung zu einer unverwechselbaren Stimme gefunden haben. Als Einzelspieler beide authentisch und charaktervoll, kombinieren Sauter und Schläppi Gitarre und Bass als gleichberechtigte Partner im musikalischen Dialog. Diese neue Rollenverteilung bricht mit etablierten Mustern und eröffnet neue Möglichkeiten des Zusammenspiels.

Tomas Sauter und Daniel Schläppi bewegen sich souverän im Grenzgebiet zwischen Jazz und Klassik. Ohne ihre Ursprünge im Jazz zu verleugnen, beweisen die beiden Spieler meisterhaft, dass an klassischen Vorlagen orientierte Konzepte von Metrik, Artikulation und Dynamik im zeitgenössischen Jazz ihren Platz haben können und die neue Musik um spannende Ausdrucksformen bereichern.»

 

 




 

Apéro DRS 2, 12.04.2011

 

«Seit Jahren treffen sich der Bieler Gitarrist Tomas Sauter und der Berner Bassist Daniel Schläppi zum intimen Pas de Deux, und sie haben mittlerweile eine Übereinstimmung gefunden, die unmittelbar anrührt. […] zwei wache und empathische Gesprächspartner im Dialog.»

 

 




 

Rüdiger-René Keune, Off, Kulturmagazin / D, 06.2007

 

«Mit seinem Debütalbum ‹Indian Summer› legt das Duo Tomas Sauter / Daniel Schläppi ein echtes Kleinod mit Kammermusik vor. Hier haben zwei kreative Musiker zu einem musikalischen Dialog zwischen Jazz und Klassik gefunden. 14 Stücke voller entspannender instrumenteller Musik zum Chillen. Mit der Musik von Sauter und Schläppi kann es nur ein schöner, verträumter Sommer werden!»

 

 




 

«Duo ganz bei sich

Dr. Ulrich Steinmetzger, Berner Zeitung, 12.07.2007

 

Man darf ruhig an ‹Beyond the Missouri Sky› denken, das traumverloren zweisame Album, das Pat Metheny und Charlie Haden 1997 veröffentlichten und das noch immer ein Meilenstein unbeflissener kontemplativer Versenkung ist. Man darf nicht nur daran denken, sondern sich freuen, dass diese weit ausgreifende CD der beiden Schweizer wie ein gar nicht epigonales Parallelereignis dazu ankommt und besteht. Diese Musik fällt aus den gängigen Rastern, eben weil sie nichts Trendiges, Lautes oder Aufgeregtes hat. Das Licht gehört gedimmt, die Frage, ob Klassik oder Jazz, gehört vergessen. Das ist schön, sehr schön sogar und perfekt neben den Schubladen. Solche Platten gibt es nicht oft.»

 

 




 

 

 

Un remarquable duo

Newzik, 11.2006

 

 

Indian Summer: «un album haut en couleur qui fait vibrer nos sens et notre imagination!

‹Indian Summer› est un album d’une incroyable qualité musicale où conversent d’une manière saisissante guitare et basse. Chaque morceau a la faculté de nous faire vibrer, de nous transporter vers un univers différent. Notre imagination est ainsi fortement mise à contribution dans ce voyage musical.

Les connaisseurs auront sans doute remarqué les inspirations et les ressemblances de certains morceaux avec les fascinants et renommés jazzmen Pat Metheney, Ralph Towner et Brad Mehldau.

Il faut noter ici que ce style de musique demande du temps, du calme et de la patience pour être écouté et apprécié à sa juste valeur. Pour entrer dans l’univers de ce duo, il faut écouter encore et encore ces morceaux pour en comprendre la véritable essence.»

 

 




 

«Teatro Dimitri» Verscio, Vorschau 05.2012

 

«Già tempo è nota la professionalità artistica del chitarrista Tomas Sauter e del bassista Daniel Schläppi, quali ‹delicati maestri› e ‹favolosi improvvissatori›. La loro perfetta armonia di duo irradia una magia unica, aprendo così un nuovo mondo musicale, ‹World class made in Switzerland›. Oltre alle loro qualità strumentali, Sauter e Schläppi hanno sempre realizzato vari progetti sensazionali con ‹creatività, innovazione e musicalità›. Dopo un concerto brillante con il programma ‹Indian Summer› suonano per la seconda volta al Teatro Dimitri con il loro repertorio ‹First Day in Spring›. Saremo attratti da ‹un'accattivamente e agile danza attraverso i generi›.»

 

 




 

Jazz Notes / F, 05.2006

 

«Deux délicats musiciens, le premier guitariste, le second contrebassiste, proposent un CD absolument appréciable dès la première note. Ainsi présentent-ils des compositions qu’ils ont conçues d’une façon remarquable. Toutest empreintes de jolies mélodies où le charme est constant. Mettant en relief l’énorme talent qui les anime. Une prise de son remarquable digne d’ECM permet de découvrir la magnifique chaleur des instruments. Cet été indien est un ravissement avec des dialogues de la part des deux musiciens. Un très beau disque.»

 

 




 

 

 

«Douceur et harmonie pour le jazz d’Indian Summer

Hélène Koch, www.swissdisc.ch, 16.06.2006

 

L’un et l’autre sont des musiciens jazz confirmés ayant déjà une belle discographie derrière eux. Mais c’est la première fois que le guitariste Tomas Sauter et le contrebassiste Daniel Schläppi sortent un album en commun, intitulé Indian Summer. Une rencontre réussie, qui donne un jazz tout doux, à écouter lors d’une belle soirée d’été. Les notes rondes de la guitare s’égrènent tranquillement, accompagnées par la contrebasse. Oscillant entre mélancolie et sérénité, la guitare prend volontiers des accents classiques ou folk, pour des morceaux qui coulent comme un ruisseau. […] Puis on retrouve des morceaux bien différenciés, dont la mélancolie de The Most Important Things Aren’t Things, Leaving et 4000 Miles situés vers le milieu du disque et qui comptent parmi les meilleurs de l’album. Le tout donne un très bon jazz, harmonieux, rafraîchissant et atypique dans le bon sens du terme.»

 

 




 

 

 

Un grand moment en perspective!

«Ferme Asile» Sion, Vorschau 10.2006

 

«Ces deux talentueux artistes vous proposent une musique touchante dès les premières notes. Leurs compositions, conçues remarquablement et portées par des mélodies marquantes au charme affirmé, mettent en relief l’énorme talent qui anime Tomas Sauter et Daniel Schläppi. Leur dernier disque, ‹Indian Summer›, est un véritable poème musical, couvert d’éloges par le guitariste américain John Albercombie.
Un grand moment en perspective!»

 

 




 

«Fnac-Balexert» Genève, Vorschau 10.2006

 

 

«Deux délicats musiciens, le premier guitariste, le second contrebassiste se sont rencontrés afin de concevoir l’album Indian Summer. Les compositions y sont remarquables, empreintes de jolies mélodies où le charme est constant mettant en relief l'énorme talent qui les anime. Le tout donne un très bon jazz, harmonieux, rafraîchissant et atypique.»

 

 




 

«Haute école bernoise spécialisée bernoise», Vorschau 11.2006

 

«Créativité, innovation et musicalité caractérisent le duo Tomas Sauter et Daniel Schläppi. Leur programme «indian summer» est une véritable découverte. Ils louvoient avec aisance entre jazz et musique classique. Sans renier leur origine jazzy, les deux musiciens démontrent que des démarches classiques peuvent avoir leur place dans le jazz contemporain et nous font découvrir des formes d’expression très intéressantes. Tous deux reconnus depuis des années comme leaders de groupes, Tomas Sauter et Daniel Schläppi forment un duo de marque sur la scène européenne du jazz.»

 

 




 

 

 

Ein ganz feines Herbstalbum!

Lukas Vogelsang, ensuite – kulturmagazin, Nr. 47, 11.2006

 

«Ein ganz feines und irgendwie auch schlichtes ‹Herbstalbum› haben die zwei Saitenartisten Tomas Sauter (Gitarre) und Daniel Schläppi (Akustischer Bass) aufgenommen. Der Titel hätte besser nicht gewählt sein können, denn so relaxed und entspannt klingt nur der Herbst. Die neutrale und unsentimentale Spielweise der beiden trägt den Klang zum Horizont. Wir, die Zuhörerinnen, erhalten dadurch viel Luft zum Atmen und um unsere eigenen Bilder zu projizieren. Die Musik erinnert mich ein wenig an das frühere Schaffen von Pat Metheny – und just las ich in den Beilagen, dass der Soundingenieur Jan Erik Kongshaug, der bevorzugte Techniker von Metheny, diese Aufnahmen in Oslo, im Rainbow-Studio aufegenommen hat. Und je länger wir in dieser Musik zuhören, umso wertvoller, berührender und tiefer versinken wir in ihr. Die zwei Musiker haben alle Ehrungen verdient.»

 

 




 

 

 

«Für einmal nicht Jazz, sondern Kammermusikalisches

Aargauer Zeitung, 11.02.2005

 

Der Kontrabassist Daniel Schläppi ist bestens bekannt als exzellenter Jazzmusiker. Im Praxiskeller Rothrist tritt er aber am kommenden Sonntag im Rahmen einer Matinee zusammen mit dem Gitarristen Tomas Sauter mit einem kammermusikalischen Programm auf. Das dürfte etwas ganz Besonderes für die Musikfreunde sein.

Daniel Schläppi aus Bern am Kontrabass und Tomas Sauter aus Biel an der Gitarre präsentieren ‹short stories in contemporary chamber music›. Beide Künstler haben ihre Ausbildung im Jazzbereich absolviert und zählen heute zu den wohl besten Musikern der Schweiz auf ihrem jeweiligen Instrument.
Aktuell nehmen sie für Radio DRS Zürich eine CD auf und mit diesem Material sind sie aktuell auf einer kleinen Tournee im Schweizer Mittelland. Am Sonntag, 13. Februar um 11 Uhr findet im Praxiskeller an der Bernstrasse 81 in Rothrist eine Matinee mit einem zeitgenössischen kammermusikalischen Programm statt.

 

In den Jazzclubs Europas zuhause

Daniel Schläppi (geb. 1968) hat rund 270 Auftritte in den renommierten Jazzclubs Europas zu verzeichnen. Es gibt insgesamt vier CD-Produktionen von ihm sowie Konzert-Mitschnitte im Radio-Studio Zürich. Mehrere Auftritte hatte er auf den internationalen Leverkusener Jazztagen und dem ‹Street-Live›-Festival Leverkusen, den Jazzfestspielen Bayreuth sowie den Jazzfestivals von Mannheim und Cully. Er war auch Teilnehmer am Projekt ‹Suisse Diagonale› (Austauschprojekt mit Musikern aus der Suisse romande). Schläppi hat auch in verschiedenen Bands mitgespielt und eine rege Konzerttätigkeit entfaltet. Ausserdem ist er als Instrumentalist und Komponist hervorgetreten.
Das Zofinger Tagblatt schrieb 1996 über ihn: ‹Die kleine bühne zofingen verwandelte sich am Samstag für einige Stunden in einen intimen ‹Elite-Jazzclub›. Das Trio bewies einmal mehr, dass es zu den Besten der Schweizer Jazzszene gehört ...›.»

 

 




 

 

 

«Gegenseitiges Gespür im Duo

Zofinger Tagblatt, 17.02.2005

 

Der Kontrabassist Daniel Schläppi aus Bern und der Gitarrist Tomas Sauter aus Biel wurzeln beide auf einer fundierten Jazz-Ausbildung, und sie weisen eine jahrelange Konzertätigkeit im In- und Ausland in diversen Formationen auf. Sie haben sich neu als Duo installiert zur Präsentation von ‹short stories› im Rahmen einer ‹contemporary chamber music›. ‹Reduce to the max› heisst ein gängiger Werbeslogan, er kann aber auch für ihr Konzertprogramm und ihre laufende Tournee mit Zwischenhalt am letzten Sonntagmorgen im Praxiskeller Rothrist benutzt werden.

Das Duo als kleinste Einheit des Zusammenspiels und ein kammermusikalisches Konzept mit neben Jazz-Standards vor allem Eigenkompositionen mit viel Improvisationen verlangen ein immenses gegenseitiges Gespür zur Optimierung einer Musik der leisen und lyrisch-sanften Art, die auch vom Publikum ein Einfühlungsvermögen in ein weitab der gängigen Mainsteam-Wellen angesiedeltes Terrain verlangt. Tomas Sauter zauberte abwechselnd aus insgesamt drei Gitarrentypen (Steel-, Nylonstring- und eine speziell angefertigte Baritone-Guitar) mit nur dezenter Verstärkung neue ungewohnte Klangwelten und der ausgezeichnet konturierte Double Bass von Daniel Schläppi ergänzte ihn in idealer Weise.»

 

 




 

 

 

«Herbstliche Melancholie»

Valerio Benz, Klangfenster DRS 2, 08.07.2007

 

Tomas Sauter und Daniel Schläppi «sind bestens bekannt in der Schweizer Jazzszene. Mit ‹Indian Summer› legten sie letztes Jahr eine aussergewöhnliche CD vor. Der Albumtitel suggeriert Wärme, und diese strahlt die Musik auch tatsächlich aus. Anklänge an spanische und südamerikanische Gitarrenmusik sind das, gepaart mit einer guten Portion Melancholie. Dann wieder eine heimelige Wohlfühlmelodie und viele beschwingte Zwiegespräche. Nie schwer verdaulich aber auch nie banal. Wie ein guter Rotwein, der dazu passen würde.»

 

 




 

Budd Kopman, Jazzpublizist, All about Jazz / US, 06.2006

 

«Sehr konzentrierte und persönliche Duette.»

 

 




 

Vorschau Programm Teatro Dimitri Verscio, 10.2005

 

«Il Duo, come più piccola unità di complesso, e un concetto di musica da camera che offre non solo jazz-standard, ma soprattutto produzioni proprie con molta improvvisazione, richiedono un’immensa sensibilità reciproca, alfine di ottimizzare una musica fine e lirica, e anche dal pubbilco la capacità di entrare in un terreno musicale lontano dal mainstream.»

 

 




 

 

 

«Poetisches Erstlingsalbum»

Der Bund, 19.01.2006

 

Tomas Sauter und Daniel Schläppi ist «mit ‹indian summer› ein sehr poetischer und melodiöser Erstling geglückt [...]. Dem amerikanischen Gitarristen John Abercrombie, der auf die Zusendung einer Demo-CD mit einem Statement reagierte, in dem die Adjektive wonderful und beautiful kurz aufeinander folgen, darf in diesem Fall vorbehaltlos zugestimmt werden.»

 

 




 

 

 

«Äusserst facettenreiche CD»

jazz’n’more, 11.2006

 

«Während Sauter der Gitarren-Melodiker ist, nimmt Schläppi seine Rolle als souveräner Begleiter wahr. Mit seinem satten Bass-Sound geht er auf jede Nuance von Sauters virtuosem Spiel ein. [...] Saitenkunst der besonderen Art.»

 

 




 

ci-magazin, nr. 9 / D, 11.2006

 

«Zwei gestandene Bandleader, deren Dialog zwischen Bass und Gitarre rasch zu einem der Highlights der europäischen Jazz-Szene geworden ist, legen ihr gemeinsames Debütalbum vor.»

 

 




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