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daniel schläppi «dimensions»

contemporary chamber music
zeitgenössische kammermusik
 


dimensions live
(2 cds, 2007)

 

CD 1
1 three little words (h. ruby, b. kalmar) 10.13
2 invention 1 (d. schläppi, j. bucher, c. vallon) 2.55
3 the meaning of the blues (b. worth, b. troup) 10.57
4 out of the city (j. scofield) 8.41
5 invention 2 (d. schläppi, j. bucher, c. vallon) 3.56
6 une rose en hiver (c. vallon) 11.19
7 you’re welcome (d. schläppi) 6.39

total time 54.40

CD 2
1 sing me softly of the blues (c. bley) 11.11
2 invention 3 (d. schläppi, j. bucher, c. vallon) 2.01
3 three little words (h. ruby, b. kalmar) 9.16
4 2300 skiddoo (h. nichols) 8.31
5 invention 4 (d. schläppi, j. bucher, c. vallon) 2.44
6 i should care (s. cahn, a. stordahl, p. weston) 7.56
7 just one of those things (c. porter) 11.36

total time 53.15

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dimensions
(2003)

 

1 just one of those things (c. porter) 7.33
2 besame mucho (c. velasquez) 7.08
3 you and the night and the music (a. schwartz, h. dietz) 5.45
4 you’re welcome (d. schläppi) 5.33
5 i fall in love to easily (s. cahn, j. styne) 5.08
6 moon and sand (a. wilder, m. palitz, w. engvick) 7.05
7 very early (b. evans) 5.54
8 just the blues (c. vallon) 5.30
9 bird food (o. coleman) 3.30
10 tea for two (v. youmans) 6.19
11 old devil moon (b. lane, e. y. harburg) 6.24
12 turn out the stars (b. evans) 6.46

total time 73.16

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band
 

 

 

Daniel Schläppi (b, comp)

Jürg Bucher (ts, ss, bcl)

Colin Vallon (p, comp)

 

 




 

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Pressetext

 

 

 

Pressespiegel

 

 

Europäischer Jazz der Spitzenklasse … Eine Jazz-Offenbarung Online Musik Magazin D // Stupende Kleinformation … unbändige, spielerische Experimentierfreude … Klangbilder voller spontaner Stimmigkeit, sinnlich … faszinierende Könner … voller Überraschungen … mit euphorischen Kritiken überhäuft Radio rdl D // Der überzeugende Coup Stereoplay D // Laufsteg für den Schweizer Jazz Jazzthetik D // Grandios gespielt … ausgezeichnete CD … höchste Spannung … atemloses Publikum All about Jazz US // Stupend die Technik und das Gefühl … von drei erstklassigen Musikern Concerto A // Subtilitätsspezialisten … Trio in bester Spiellaune … wunderbare Band … Glück des erfüllten Augenblicks Der Bund CH // Melodische Grazie, Empathie und Geschmackssicherheit Bieler Tagblatt CH // Live Jazz mit viel Energie Audio D // Ein Erlebnis, den überschäumenden Erfindungsreichtum und das dynamische Zusammenspiel live geboten zu bekommen Linth-Zeitung CH // Feine, atmosphärische Versionen von altbekannten Standards Jazztime Bayern 4 D // Extraklasse … Virtuosität ohne Bluff Zofinger Tagblatt CH // Contrebassiste éclairé et particulièrement doué … impressionant et totalement réussi … CD en tous points remarquable Jazz Notes F // Plein de créativité … des arcs d’improvisation incroyables Jazzparade Fribourg CH

 

 

Pressetext

 

contemporary chamber music

Seit den ersten Konzerten im Jahr 2002 wird das Trio daniel schläppi «dimensions» des renommierten Schweizer Bassisten Daniel Schläppi mit euphorischen Kritiken überhäuft. Vier Jahre nach einem vielbeachteten ersten Tonträger, einer Studioproduktion von 2003, und viele Konzerte später liegt nun die Doppel-CD «dimensions live» vor, welche die stupende Kleinformation ohne Schlagzeug «live» dokumentiert. Vergleichbare Besetzungen sind selten. Spontan denkt man vielleicht an Oscar Peterson, Stan Getz und Ray Brown, mit denen Schläppis Trio-infernal die Leichtigkeit und den Swing gemeinsam hat. Oder dann an das ebenfalls live aufgenommene Album «Another Shade of Blue» von Lee Koniz, Brad Mehldau und Charlie Haden, dessen suchende Entschlossenheit auch in der Musik von «dimensions» zu finden ist.

Zu diesen Qualitäten, die «dimensions» als blendendes Dreigestirn vom Firmament des zeitgenössischen Jazz abheben, kommt unbändige, spielerische Experimentierfreude. Das Repertoire des Trios klingt jeden Abend frisch, ist im Fluss. Die Musiker kreieren in ihren Interpretationen eigener und bekannter Stücke sowie in völlig freien Inventionen mit untrüglichem Instinkt für die Dramaturgie des Moments Klangbilder voller spontaner Stimmigkeit, sinnlich-pulsierende Atmosphären und geheimnisvolle Soundskulpturen wie aus einem Guss. Bei Schläppi, Bucher und Vallon entscheidet sich unterwegs, wohin die Reise geht. Sie wagen sich in extreme Tempobereiche vor, bewegen sich in komplexen Metren tänzerisch und locker – wie behende Freikletterer in überhängenden Passagen – und kommen immer mühelos ans Ziel.

Die diabolische Dreifaltigkeit von «dimensions» lebt von den beteiligten Spielerpersönlichkeiten, die alle schon als Bandleader mit eigenen Projekten und als Mitspieler mit Profil auf anderen Tonträgern von Daniel Schläppi haben aufhorchen lassen. Bei aller Individualität verbindet sie die Erfahrung, die Lust am Ungewissen, das Vertrauen in die musikalischen Partner. In diesen Charakterzügen liegt der Schlüssel für das feinsinnige Interplay dieses Zaubertrios.

Jürg Bucher ist der herausragende Ästhet unter den Schweizer Tenorsaxofonisten. Seine Soundkultur und seine improvisatorische Schlüssigkeit scheuen keinen Vergleich. Dazu kommen umwerfende Musikalität, spontane Auffassungsgabe, wendige Eleganz und eine geradezu aphrodisierende Phrasierung. Der Pianist Colin Vallon gilt als grösstes Talent der jüngeren Musikergeneration. Zurecht, denn er verfügt über die gesamte Palette musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten. Ein Improvisator ohne Wiederholungen, der von Einfällen strotzt, über eine grandiose Technik verfügt und dem Flügel mit irrwitzigen Präparationen die erstaunlichsten Klänge entlockt. Am Bass gibt Daniel Schläppi als charismatischer Leader den Weg vor. Markante Spielweise und umwerfender Sound bringen seine einprägsamen Statements auch im Spiel der Gruppe jederzeit bestens zum Tragen. Er verbindet seine individualistischen Partner zum organischen Ganzen. Immer wenn Bucher und Vallon zum solistischen Höhenflug abheben, sorgt Schläppi für das richtige Mass an Bodenhaftung.

Gleichermassen schwerelos wie erdig spielen sich drei faszinierende Könner mit Witz und Lust durch ein vielfältiges Repertoire, das in keine Schublade passt und voller Überraschungen steckt. Das Kontrastprogramm zwischen unwiderstehlich swingendem Drive und freier Improvisation bringt die Bandbreite künstlerischer Entfaltungsmöglichkeiten dieses Trios hervorragend zum Ausdruck. Überschäumender Erfindungsreichtum, Kreativität, agogisch-dynamische Steigerungen, improvisatorische Bögen von epischem Format, gleichermassen inspiriertes wie intuitives Interplay, Gefühl für Form und Tempo sind die Markenzeichen von «dimensions». Das vorliegende Live-Album dokumentiert das ganze Potential eines extrem frischen Ensembles, von dem hoffentlich noch viel zu hören sein wird. Als CD-Hörende mitten in die mal intime mal orgiastische Musik zweier fulminanter Konzertabende vor handverlesenem Publikum einzutauchen, ist eine Wonne der seltenen Sorte. Vom ersten bis zum letzten Ton Momentkunst pur!

 

 




 

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Pressestimmen

 

«Europäischer Jazz der Spitzenklasse

Frank Becker, Online Musik Magazin / D, 29.09.2007

 

Eine Jazz-Offenbarung: An zwei Abenden mit Publikum im April 2005 im Baseler Jazzclub ‹Bird’s Eye› aufgenommen und im renommierten Rainbow Studio von Jan Erik Kongshaug in Oslo abgemischt und gemastert, liegt jetzt eine der Jazz-Produktionen vor, von denen mit allem Recht gesagt werden kann, dass sie nicht nur für den Augenblick gemacht sind.

Der Schweizer Kontrabassist Daniel Schläppi bestimmt mit seinem Trio und dem Doppelalbum ‹dimensions live› die Position des europäischen Jazz auf eindrucksvolle Weise. Jeder der drei ist eine Offenbarung an seinem Instrument, gemeinsam entwickeln sie ein Konzept, das von Swing bis Cool von Contemporary bis zur nahezu freien Form kein Element des Genres auslässt, ja klassische Formen, wie u.a. in ‹Une Rose En Hiver› bewusst mit einbezieht. Colin Vallon brilliert in diesem eigenen Stück am Flügel. Wir bekommen pro CD je fünf episch arrangierte Stücke, teils aus den Federn der Protagonisten, in die insgesamt vier kleine, mal zierliche, mal innovative Intermezzi (‹Invention 1–4›) eingeflochten sind. Man kann auch hier getrost Vokabeln benutzen, die sonst gerne mit der Klassik verknüpft werden und von Kammermusik im besten und eigentlichen Sinn sprechen.

Daniel Schläppi, den wir hier bereits mit seinen Alben ‹Indian Summer› und ‹Forces› vorgestellt haben, behandelt seinen Kontrabass auf gleicher Ebene wie die ganz Grossen an diesem Instrument, denken wir an z.B. an NHØP, Christian McBride oder Charlie Haden. Carla Bleys ‹Sing Me Softly Of The Blues› z.B. wird unter seinen Händen zur Meditation. Jörg Buchers Saxophon klingt wie aus dem schönsten West Coast Bilderbuch geschnitten, die Hardbop-Tenoristen der ersten Liga haben in breiter Front Pate gestanden. Colin Vallon, bewährter Begleiter auch schon bei ‹Forces›, verzaubert mit rarem Anschlag und Spiel über mehrere Ebenen.

Glühend muss ich jeden Hörer beneiden, der seinerzeit in Basel dabei war, als das Konzert aufgezeichnet wurde. Das muss ein sehr tief gehendes Erlebnis gewesen sein. Dass wenigstens der Mitschnitt zu haben ist, kann als sehr gediegener Trost gewertet werden. Das musikalisch wie technisch ebenso wie vom Cover-Design (ich wurde schon bei ‹Forces› an die Nähe zu ECM erinnert) höchsten Qualitätsansprüchen genügende Doppelalbum kann, nein muss jedem Jazz-Freund ans Herz gelegt werden.»

 

 




 

«Lustvoll:

Nick Liebmann, Jazzpublizist bei Facts und NZZ in Facts, 19.03.2004

 

Eigenständiger junger Schweizer Jazz, das ist erfreulich: Der Berner Kontrabassist Daniel Schläppi, schon mehrmals mit einfallsreichen Konzepten aufgefallen, dekomponiert im schlagzeuglosen Trio lustvoll Standards darunter auch scheinbar banale wie Besame Mucho und Tea for Two. Die Arrangements mit unerwarteten Wendungen und ungewöhnlichen Mustern erlauben es nicht nur Schläppi, sich als Solist zu entfalten. Der Tenorsaxofonist Jürg Bucher erweist sich als inspirierter Tüftler, und der erst 23-jährige Pianist Colin Vallon ist schlicht sensationell. Er swingt wie der Teufel und landet nach abenteuerlichsten rhythmischen Luftfahrten immer heil auf der Erde.»

 

 




 

Der überzeugende Coup

Sven Thielmann, Stereoplay / D 12.2007

 

«Ohne Drummer zwischen swingendem Mainstream und delikatem Kammer-Jazz zu wandeln, das verlangt schweizerische Präzision. Dem Berner Bassisten gelang mit Colin Vallon und Jürg Bucher der überzeugende Coup, eigenes Material mit Songs von Carla Bley, John Scofield und Cole Porter zu einem spannungsreichen Bogen zu fügen, der alle Chancen zum Dialog nutzt und dabei perfekt Tradition und Moderne vereint.»

 

 




 

«Ein Laufsteg für den Schweizer Jazz

Rolf Thomas, Jazzthetik / D 12.2007

 

Daniel Schläppis ungewöhnlich besetztes Trio braucht die lange Distanz [der Doppel-Live-CD], denn erst hier haben der Bassist und seine Mitstreiter […] die Zeit, ihre Musik zu entwickeln. Da kann man schon mal elf Minuten in Carla Bleys ‹Sing me softly of the Blues› zubringen, ohne dass ein Anflug von Langeweile aufkommt. […] ‹dimensions live› ist eine ausufernde Reise, die […] Gipfel erstürmt. Wie alle CATWALK-Produktionen ist auch ‹dimensions live› in den berühmten Osloer Rainbow Studios vom nicht minder berühmten Toningenieur Jan Erik Kongshaug abgemischt worden, […] der unter anderem für die gefühlte Hälfte aller ECM-Produktionen verantwortlich ist. […] Damit dürfte für jeden Jazzfreund klar sein: CATWALK-Platten enthalten nicht nur schöne Musik – sie klingen auch schön.»

 

 




 

«Schweizer Bass zieht neue Saiten in der Jazzmusik auf

Rüdiger-René Keune, Off, Kulturmagazin / D, 03.2008

 

Die Schweiz scheint ein Land der einfühlsamen Instrumentalisten zu sein. Nachdem ich in der letzten Ausgabe die Künstlerin Maia Wackernagel vorgestellt und auch schon in Ausgabe 11 auf Daniel Schläppi mit seinem Album ‹Indian Summer› hingewiesen habe, sorgt er mit seinem aktuellen Doppel-Album ‹Dimensions live› wieder dafür, dass ich dem hervorragenden Bassisten zuhören muss. Er macht Jazz wie es im Buche steht: kein Einheitsbrei, kein Fast-Food-Jazz, sondern anspruchsvollen, durchdachten und einfühlsamen Jazz und der kommt beschwingt und beschwingend daher. Die Musik von ihm wird von dem hervorragenden Saxophonisten Jürg Bucher und dem ebenso genialen Pianisten Colin Vallon begleitet. Was heisst begleitet – die teilweise wie ein ruhiger Fluss und dann wieder wie eine aufbrausende See wirkende Musik wird von ihnen regelrecht zelebriert. Während viele Köche den Brei verderben, zaubern hier drei hervorragende Musiker ein Leibgericht. Und hierüber ist der Schweizer Bassist selbst glücklich: ‹Ich will die Möglichkeiten der Momentkunst Musik, die in jedem Moment glücken oder scheitern kann, ausloten.Wenn dabei die stimmigen Momente überwiegen, bin ich glücklich. Ohne meine phantastischen Mitspieler gäbe es diese Momente gar nicht.› Mensch, muss Daniel Schläppi glücklich sein!»

 

 




 

Unbändige, spielerische Experimentierfreude – vielfältiges Repertoire voller Überraschungen

Michael von Gee, Radio rdl / D 06.01.2008

 

«Seit den ersten Konzerten im Jahr 2002 wird das Trio ‹dimensions› des renommierten Schweizer Bassisten Daniel Schläppi mit euphorischen Kritiken überhäuft. Vier Jahre nach einem vielbeachteten ersten Tonträger, einer Studioproduktion von 2003, und viele Konzerte später liegt nun die Doppel – CD ‹dimensions live› vor, welche die stupende Kleinformation ohne Schlagzeug ‹live› dokumentiert. Die herausragende Qualität, die ‹dimensions› als blendendes Dreigestirn vom Firmament des zeitgenössischen Jazz abhebt, ist insbesondere eine unbändige, spielerische Experimentierfreude. Das Repertoire des Trios klingt jeden Abend frisch und ist ständig im Fluss. Die Musiker kreieren in ihren Interpretationen eigener und bekannter Stücke sowie in völlig freien Inventionen mit untrüglichem Instinkt für die Dramaturgie des Moments Klangbilder voller spontaner Stimmigkeit, sinnlich – pulsierende Atmosphären und geheimnisvolle Soundskulpturen wie aus einem Guss.

Das Trio – das sind Jürg Bucher, der herausragende Ästhet unter den Schweizer Tenorsaxofonisten, der Pianist Colin Vallon, der als grösstes Talent der jüngeren Musikergeneration über die gesamte Palette musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten verfügt, und Daniel Schläppi als charismatischer Leader des Ganzen am Bass.

Gleichermassen schwerelos wie erdig spielen sich diese drei faszinierenden Könner mit Witz und Lust durch ein vielfältiges Repertoire, das in keine Schublade passt und voller Überraschungen steckt.»

 

 




 

Ein Erlebnis

Linth-Zeitung, 24.10.2007

 

«Gleichermassen schwerelos wie erdig spielen sich drei Musiker mit Witz und Lust durch ein vielfältiges Repertoire, das in keine Schublade passt und voller Überraschungen steckt.

Ihr Repertoire ist kontrastreich und verbindet swingenden Drive mit freier Improvisation und bringt die Bandbreite künstlerischer Entfaltungsmöglichkeiten dieses Trios hervorragend zum Ausdruck. Ein Erlebnis, den überschäumenden Erfindungsreichtum, Kreativität und das dynamische Zusammenspiel live geboten zu bekommen.»

 

 




 

Atemloses Publikum

Budd Kopman, All about Jazz / US, 21.04.2008

 

«Die ausgezeichnete CD ‹Dimensions Live› ist bereits die zweite Produktion des vom Bassisten Daniel Schläppi geleiteten Trios ‹Dimensions›, bei dem der Saxofonist Jürg Bucher und der Pianist Colin Vallon mitspielen. Der erste Tonträger aus dem Jahr 2003 hiess schlicht ‹Dimensions›. Schläppi hat auch die Produktion ‹Forces› veröffentlicht, auf der er Colin Vallon mit dem Posaunisten Nils Wogram zusammenbrachte. Mit dem Gitarristen Tomas Sauter hat er die wunderbare CD ‹Indian Summer› aufgenommen.

Die nun vorliegende Doppel-CD wurde an zwei aufeinanderfolgenden Abenden im Bird’s Eye Jazz Club in Basel aufgenommen und von Jan Erik Kongshaug im berühmten Rainbow Studio in Oslo gemischt und gemastert. Das Repertoire besteht aus einer bunten Mischung von Standards, zeitgenössischen Stücken und Kollektivimprovisationen. Die Band legt dabei ganz unterschiedliche Gänge ein und bietet dem Publikum vielfältige Überraschungen.

Die Standards, ‹Three Little Words› (in zwei Versionen), ‹The Meaning Of The Blues›, Sammy Cahn’s ‹I Should Care› und Cole Porter’s ‹Just One Of Those Things› sind die längsten Stücke auf der CD. Die Kompositionen dienen als Grundlage für Arrangements, die sich aus der Laune des Moments heraus jederzeit überall hin entwickeln können. Die Wiederholung von ‹Three Little Words› zeigt anschaulich, was die Arrangements vorzeichnen und wie sich die Musik frei entwickeln kann.

An modernen Stücken sind mitreissende Versionen voller Drive von John Scofield’s ‹Out Of The City› und Herbie Nichols’ ‹2300 Skiddoo› zu hören. Dies wohl als Reverenz an Jürg Bucher, der mit seiner eigenen Gruppe eine CD unter dem Titel ‹The Music of Herbie Nichols› veröffentlicht hat. In der Interpretation von ‹Dimensions› werden wir daran erinnert, wie unterschätzt Nichols als Komponist war. Carla Bley’s ‹Sing Me Softly Of The Blues› dient dem Trio als Vorlage, um in langen improvisatorischen Bögen seinen Spielwitz unter Beweis zu stellen.

Obwohl eindeutig von Schläppi angeführt, hört sich das Trio ‹Dimensions› wie eine Kooperative, in der jede Stimme und musikalische Persönlichkeit gleichermassen Gehör bekommt. Schläppi, der viel soliert, wirkt in bewundernswerter Weise als Bindeglied und verleiht jedem Stück eine authentische Pace, indem er sein Spiel zwischen Vordergrund und Begleitarbeit oszillieren lässt. Bucher klingt seidenweich. Sein geschmeidiger Ton ist eine Einladung an die Hörerschaft, seinen durchdachten Solos zu folgen. Weil er ein reines Single-Line-Instrument spielt, steht er vielleicht etwas weniger im Vordergrund als seine Bandkollegen.

Besondere Aufmerksamkeit gebührt Colin Vallon. Auf der CD ‹Forces› war deutlich zu hören, dass er ganz natürlich die musikalische Führung übernehmen kann, ohne zu dominant oder aufdringlich zu tönen. Das Gleiche passiert hier, und bereits seine ersten Töne kommen geladen von Energie und klar daher. Seine musikalischen Ideen fliessen völlig natürlich. Man könnte glauben, sie seien vorbereitet, dennoch kreieren sie höchste Spannung, denn sind sie komplett unvorhersagbar. Das höchste Kompliment macht man Vallon, wenn man ihn auf eine Stufe mit Jean-Michel Pilc stellt.

Nach einer Gruppenimprovisation als akustischem Rachenreiniger endet das zweite Set mit einer grossartigen Version von ‹Just One Of Those Things›. Nach diesem mitreissenden Abschluss hinterlässt ‹Dimensions› ein atemloses Publikum.»

 

 




 

«Live Jazz mit viel Energie

Werner Stiefele, Audio / D 12.2007

 

[…] In der klanglich präzisen Live-Aufnahme spiegelt sich der Spass des Trios am Experiment wie auch die Freude an musikalischer Geschlossenheit.»

 

 




 

«Melodien und Ostinati

Der Bund, 26.01.2004

 

Tom Gsteiger

Die ‹contemporary chamber music› der vom Bassisten Daniel Schläppi ins Leben gerufenen Formation ‹dimensions›, die durch Colin Vallon (Klavier) und Jürg Bucher (Tenorsax) komplettiert wird, wirkte wie ein radikaler Gegenentwurf zur Materialschlacht von Christoph Stiefel. Schläppi & Co. verzichten auf hochtrabende Ambitionen, sie loten vielmehr die zeitlose Eleganz wunderschöner Themen aus, darunter wunderschöne Evergreens wie ‹Tea for Two› oder ‹Besame Mucho›, aber auch Vallons ‹Une rose en hiver›. Durch den Verzicht aus ein Schlagzeug rückt bei dieser Gruppe die Erfindung unklischierter Melodielinien in den Vordergrund. [...] Alles in allem bewiesen die Subtilitätsspezialisten ein hohes Mass an Ruhe und Unaufgeregtheit. Als wahrhaftig berückender Veredelungsfaktor darf der begnadete Pianist Colin Vallon gelten, der in seinen stupenden Soli auf ähnliche Weise abhebt wie Brad Mehldau.»

 

 




 

daniel schläppi «dimensions»

Beat Blaser, Jazzredaktor bei DRS II in Apéro-Special vom 16.01.2004

 

«Ein Melodieinstrument, eines für die Harmonien und eines um das Fundament zu legen, das genügt, um schöne Musik zu machen. Und wenn dann die drei Musiker, die diese Instrumente bedienen, ihr Handwerk so beherrschen, wie die folgenden, dann steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg. [...]

Diese Art Kompositionen hat im Jazz eine lange Tradition: Stücke bei denen ein Tenorsaxophon und ein Bass im Oktavabstand das Thema vorstellen. Meistens stammen sie von Bassisten, die damit ihre Fingerfertigkeit unter Beweis stellen wollen, Oscar Pettiford kommt einem in den Sinn, oder Sam Jones. Und auch dieses Stück hier wurde von einem Bassisten geschrieben, Daniel Schläppi heisst er, er stammt aus Bern, und er stellt mit einer CD sein Trio vor. Besetzt ist es mit Saxophon, Bass und Klavier, und Daniel Schläppi hat zwei Kollegen ins Studio eingeladen, die zu den besten gehören hierzulande. Der Tenorsaxophonist Jürg Bucher, ebenfalls aus Bern, besticht mit seinem beseelten Ton, der Leichtigkeit seiner Phrasierung und seinem Ideenreichtum. Aufmerksamen Beobachtern der hiesigen Jazzszene ist er schon seit längerem aufgefallen, als Mitglied der Martin Streule Big Band und vor allem mit seinen Bearbeitungen der Kompositionen des Klavier-Eigenbrötlers Herbie Nichols. Den Pianisten Colin Vallon kann man getrost als den Shooting-Star des Jahres 2003 bezeichnen. Er hat Jahrgang 1980, vor kurzem drückte er noch die Schulbank der Swiss Jazz School, und jetzt ist er der meistgefragte junge Pianist. [...]

Burton Lanes Song ‹Old Devil Moon› wurde vom Komponistenkollegen Harold Arlen als ‹Champion Stuff› bezeichnet. Und tatsächlich entfaltet er eine Magie wie selten sonst ein Lied. Es wundert also nicht, dass das Stück immer wieder aufgegriffen wird, auch von jungen Musikern, denn es bietet ein paar harmonische Klippen, an denen unbedarfte Instrumentalisten scheitern. Dem Bassisten Daniel Schläppi und seinen Kollegen passiert solches allerdings nicht, sie haben ihre Lektion gelernt.»

 

 




 

 

 

3. BeJazz Winterfestival – Saturday Night

jazz’n’more, 03/04.2004

«Daniel Schläppi taufte mit seinem Trio ‹dimensions› dessen erste CD. Diese ohne Schlagzeug spielende Formation zeigte wieder einmal auf eindrückliche Weise die sich eröffnenden Möglichkeiten, die durch das Fehlen des sonst bestimmenden Pulsgebers entstehen. Sehr groovig und facettenreich.»

 

 




 

«Transparente Tiefen

Christoph Fellmann, «Live», Veranstaltungskalender der Aargauer Zeitung, Nr. 36, 2004

 

Wo das Schlagzeug fehlt, wird in einer Band eben der Bassist zum massgebenden Timekeeper. Was der Kontrabassist Daniel Schläppi in seinem Trio ‹dimensions› aus dieser Position macht, ist beeindruckend. Ganz unaufgeregt hält er den Kammerjazz der Formation zusammen, weich und mitunter fast lakonisch scheint sein Spiel und doch ist es von enormem Schub und voller subtilen Freiheitsdrangs. [...]

Schläppi vertraut auf so altmodische Tugenden wie Interplay, melodischen Einfallsreichtum und solide kompositorische Basisarbeit. Und auf die Kraft seiner Mitmusiker. In Jürg Bucher am Tenorsaxophon hat er einen grossen Melodiker und mächtigen Töner in der Band, im jungen Colin Vallon einen mit allen Wassern gewaschenen, rhythmisch wie improvisatorisch gleich starken Pianisten, der es versteht, zugleich unglaublich cool und hot zu spielen.

Die im Frühling bei Brambus erschienene CD ‹dimensions› klingt denn auch wie das Werk einer seit Jahren zusammen agierenden, tighten Band, die swingt und groovt, die es aber auch leichthändig schafft, in transparente Tiefen der eigenen und fremden Kompositionen vorzustossen.»

 

 




 

«Klassiker neu gehört

Der Bund, 22.01.2004

 

Tom Gsteiger

Die Klassiker werden mit einem derart hohen Mass an melodischer Grazie, Empathie und Geschmackssicherheit dargeboten, dass man schnell vergisst, diese Stücke bereits in unzähligen anderen Versionen gehört zu haben. Schläppi & Co. erfinden den Jazz nicht neu, aber sie lassen einige seiner schönsten Kapitel in eigener, ungemein inspirierter Lesart Revue passieren. Das Glück des erfüllten Augenblicks dürfen sie und wir dabei gleich mehrmals erfahren.

Den Schlusspunkt auf der wunderbar unaufgeregten CD ‹dimensions› bildet eine magistrale Komposition des Pianisten Bill Evans: ‹Turn out the Stars›.»

 

 




 

«Ein Trio ohne Trommeln

Bieler Tagblatt, 11.04.2003, Kultur: Music Scene

 

Berner haben nicht den Ruf, besonders ‹tifig› zu sein, und Bassisten gelten als typische Begleiter. Beide Klischees treffen auf Daniel Schläppi nicht zu.

Tom Gsteiger

Der Berner Bassist Daniel Schläppi startet durch. Anfang dieses Jahres präsentierte er sein Quartett ‹voices› die gleichnamige, auch vom helvetischen ‹Jazzpapst› Peter Rüedi mit viel Lob bedachte CD ist auf dem Label Brambus greifbar und nun stösst er in die ‹4th dimension› [ursprünglicher Name der Gruppe, ds]. So nennt Schläppi sein Trio, das durch Colin Vallon (Piano) und Jürg Bucher (Sax) komplettiert wird. Vergangenen September war diese Gruppe im Studio das Debütalbum soll noch dieses Jahr erscheinen. Und nun erlebt sie in Biel ihre konzertante Feuertaufe.

Es wäre falsch, Schläppis Formationen als Schnellschüsse aus der Hüfte zu verstehen, vielmehr sind sie das logische Resultat eines langwierigen Reifeprozesses. Schläppi kam vom Rock-Jazz zum Jazz und von der Bassgitarre zum Kontrabass, in dessen wohlig schnurrende Klangwelt er sich weitgehend autodidaktisch einarbeitete. Mit der Band Twice A Week wandelte er auf farbenfrohen Fusionspfaden dies- und jenseits des guten Geschmacks, im nach wie vor aktiven Stewy von Wattenwyl Trio entdeckte er die Reize schnörkelloser Straight-Ahead-Grooves.
 

Ideale Ergänzung

Das Denken in Kontrasten prägt nun seine Arbeit als Bandleader. Dem Quartett ‹voices›, in dem zwei sich ideal ergänzende Saxofonisten (Bucher und Domenic Landolf) von einer druckvollen Rhythmusgruppe (Schläppi und der Schlagzeuger Dominic Egli) vorangetrieben werden, steht mit ‹4th dimension› [ursprünglicher Name der Gruppe, ds] ein Trio gegenüber, das ganz auf Transparenz und Intimität setzt. Das Quartett ist zweifellos Schläppis ambitioniertere Gruppe; dafür spricht auch das Repertoire, das aus Eigenkompositionen und ‹Instant Compositions› besteht. Trotzdem darf man das Trio nicht unterschätzen: Zwar stehen hier vornehmlich Klassiker – von ‹Great American Songs› bis zu Nummern von Bill Evans oder Ornette Coleman – auf dem Programm, doch werden diese mit einem derart hohen Mass an melodischer Grazie, Empathie und Geschmackssicherheit dargeboten, dass man schnell vergisst, diese Stücke bereits in unzähligen anderen Versionen gehört zu haben.

Schläppi & Co. erfinden den Jazz nicht neu, aber sie lassen einige seiner schönsten Kapitel in eigener, ungemein inspirierter Lesart Revue passieren. Das Glück des erfüllten Augenblicks dürfen sie und wir dabei gleich mehrmals erfahren.»

 

 




 

«daniel schläppi ‹dimensions› erfreute mit Songperlen

Wochen-Zeitung für das Emmental und Entlebuch, 31.12.2003

 

Seit gut einem Jahr ist der Berner Bassist Daniel Schläppi mit seinem Projekt ‹dimensions› unterwegs, einem Trio, dem neben Schläppi der Pianist Colin Vallon und der Saxofonist Jürg Bucher angehören. ‹dimensions› steht für eine Band, die im Sumiswalder Kirchgemeindehaus einem kleinen Publikum grosse Geschenke machte – und zwar in Form einer durchwegs virtuos vorgetragenen Kette von Songperlen, einem klug zusammengestellten Repertoire wenig gespielter Klassiker und hörenswerter Eigenkompositionen.

Daniel Schläppi hält die Kompositionen mit einem präzisen und melodiösen Spiel zusammen und verleiht ihnen eine stetige und wohltuende Bodenhaftung. Der Tenorsaxofonist Jürg Bucher seinerseits besticht mit seinem warmen Sound und den immer spannenden Melodiebögen. Der aus Yverdon stammende, erst 22-jährige Pianist Colin Vallon schliesslich ist nicht bloss ein Talent – hier kündigt sich ein ganz Grosser an. Was dieser Mann mit ein paar wenigen Tönen zum Ausdruck bringt, wie virtuos er in seinen Solis improvisiert: Er trifft ins Herz und reisst mit! Auf der ‹Büni› waren diesmal drei Musiker am Werk, die einerseits grossartige Könner sind und sich andererseits im Zusammenspiel hervorragend verstehen und ergänzen.»

 

 




 

«Daniel Schläppi mit Ensemble begeisterte mit Jazz der Extraklasse

Zofinger Tagblatt, 29.09.2004

 

Am Sonntagabend eroberten Daniel Schläppi am Kontrabass, Colin Vallon am Konzertflügel und Jürg Bucher mit seinem Tenorsaxophon ihre Zuhörer und boten ein einzigartiges Jazzkonzert.

Der in der Musikszene bekannte Bandleader und Kontrabassist Daniel Schläppi hat in Colin Vallon einen mitreissenden Pianisten und in Jürg Bucher einen ebenso rasanten wie tonsicheren Tenorsaxophonisten gefunden. Zu dritt arbeiteten sie ziel- und instrumentensicher an einem Klangkörper, der von Stück zu Stück vollendeter und umfassender wurde. Der Pianist, ein beinahe in sich gekehrter Colin Vallon, holte mit seinen langen Pianistenfingern alle Finessen aus dem Konzertflügel, der überaus begabte Tenorsaxophonist Jürg Bucher war mit seinem Instrument innig verbunden. Und Daniel Schläppi überzeugte am Kontrabass als Begleiter wie auch als Solist. Mit äusserster Konzentration liess er ein wenig bekanntes Instrument in seiner ganzen Klangfülle ertönen.

Virtuosität ohne Bluff: Das ‹understatement› des Trios blieb während des ganzen Vortrags erhalten. [...] Das alles hörte sich so leicht, so unbeschwert an und liess die grosse Arbeit vergessen, die in der Vorbereitung und Interpretation durchaus vorhanden war.»

 

 




 

Music Manual / A 01.2008

«Genaues Zuhören ist die fundamentale Fähigkeit, um in neue ‹Dimensions› vorzudringen. Auch ohne Drums haben Bassist Daniel Schläppi, Saxophpnist Jürg Bucher und Pianist Colin Vallon stets die notwendige Inspiration parat, wenn sie eigenes oder fremdes Repertoire erkunden, etwa durch präpariertes Klavier und schürfende Soli. Dieses Trio pflegt vernachlässigte Tugenden des Jazz.»

 

 




 

Beate Sampson, Jazztime Bayern 4 / D, 06.02.2008

«Feine, atmosphärische Versionen von altbekannten Standards.»

 

 




 

Berner Zeitung, 26.01.2004

Drei Musiker «improvisieren in klassischer Manier und frei vom Zwang, ein Thema oder einen Rhythmus kaputtzuspielen. Also keine überflüssigen Töne, keine überflüssigen Etüden.»

 

 




 

Tom Gsteiger, Der Bund, 28.03.2008

«Einen unprätentiös subtilen, sehr verspielten Zugang zu Stücken aus dem ‹Great American Songbook› und zu Jazz-Tunes pflegt Schläppi mit dem Trio ‹dimensions›, das durch den Forces-Pianisten Vallon und den Voices-Saxofonisten Bucher vervollständigt wird. Auf dem Doppelalbum ‹Dimensions Live› spielt das Trio ‹Out of the City› von John Scofield: Es ist Schläppis Hommage an den kürzlich verstorbenen Super-Groove-Bassisten Dennis Irwin.»

 

 




 

www.jazzwelt.ch, 05.05.2004

 

«Dank souveränem Handwerk, konziser Kommunikation und einer im kontemporären Jazz selten anzutreffenden Sphärenhaftig- und Leichtigkeit kommen ‹dimensions› ohne narzisstische Technikverliebtheit und aufgesetzte Komplexität aus. Vielmehr bestechen Bucher, Schläppi und Vallon mit einer ausgewogenen Balance von Wohlklang und Wagnis. So haucht dieses Trio den alten Standards neues Leben ein und definiert auf diese Weise seinen eigenen Zugang zur Jazztradition.»

 

 




 

Concerto / A, 01.2004

«Stupend die Technik und das Gefühl [...] Rotwein und kerzenscheinkompatible Musik von drei erstklassigen Musikern.»

 

 




 

Bob Blumenthal, writer Marsalis Music / US, 18.07.2003

Dieses «Material steht für einen hohen Grad an Musikalität und Kreativität»

 

 




 

Claude Delley, Direktor Suisa-Stiftung, www.swissdisc.ch, 19.10.2004

 

«Diese CD beweist, dass der Schweizer Jazz noch nicht sein letztes Wort gesprochen hat. Er möge uns noch viele solche Überraschungen bescheren.»

 

 




 

www.cream-magazine.ch, 02.2004

 

«Der aussergewöhnliche und wohl beste Bassist der Schweiz, tritt mit seinem Trio mit dem unwiderstehlungen Swing im Programm von Moods im Schiffbau auf. Das Trio belebt alte Standards neu und definiert seinen eigenen Zugang zum Jazz mit brilliantem Handwerk, konziser Kommunikation und sphärischer Leichtigkeit.»

 

 




 

the bird’s eye jazzclub, Programmvorschau 04.2005

 

«Schlagzeugfrei, aber deshalb nicht weniger spannungsgeladen schafft dieses kreativ und reif agierende Trio seine ganz eigenen ‹dimensions›. In ausgesuchten, schönen Standards und einigen Originals wissen der meisterlich und ästhetisch improvisierende Jürg Bucher und der immer wieder verblüffende, ausdrucksstarke und gehaltvolle Colin Vallon Daniel Schläppis reiche musikalische Visionen zielsicher und genussvoll umzusetzen und sich gegenseitig immer wieder zu improvisatorischen Höhenflügen emporzuspielen.»

 

 




 

 

 

«Mit dem eigenen Tun im Reinen

Georg Modestin, Der Bund, 10.07.2007

Auffallend gross ist die stilistische Bandbreite, die Daniel Schläppi zusammen mit dem Pianisten Colin Vallon und dem Saxofonisten Jürg Bucher unter dem Motto ‹zeitgenössische Kammermusik› präsentiert.

Das Jazzidiom, welches der Bassist und Leader Daniel Schläppi mit seinen beiden Partnern Colin Vallon am Piano und Jürg Bucher am Tenorsaxophon seit den Anfängen im Jahr 2002 entwickelt hat, trägt das selbstgewählte Label ‹zeitgenössische Kammermusik›. Wie allen Stilbezeichnungen ist auch dieser eine gewisse Unschärfe eigen. Was – um ein Element herauszugreifen – die Besetzung unter dem Namen ‹dimensions› auftretenden Klein(st)formation betrifft, so kann sie insofern als ‹kammermusikalisch› durchgehen, als das Trio auf die Dienste eines Schlagzeugers verzichtet und dadurch an ‹instrumentaler› Intimität gewinnt. Diese bildet gewissermassen den atmosphärischen Hintergrund, vor dem die drei Protagonisten zum Spielen ansetzen.

Dies geschieht nun aber auf so unterschiedliche Arten, dass das angesprochene Etikett der Gruppe nicht gerecht wird, umso mehr als ihr Repertoire gemeinhin nicht mit Kammerjazz in Verbindung gebracht werden dürfte. Am ehesten passt die Bezeichnung auf die durchwegs ‹Invention› genannten und durchnummerierten Miniaturen, die, allem Anschein nach auf Kollektivimprovisationen zurückgehend, eine Brückenfunktion zwischen den ausgedehnteren Fremdkompositionen ausüben.
 

‹2300 Skiddoo›

Deren stilistische Bandbreite ist auffallend gross – sie umfasst neben Titeln aus dem Fundus des Great American Songbook auch neue Standards von Joe Scofield oder Carla Bley. Eine besondere Erwähnung gebührt ‹2300 Skiddoo›, einer ebenso vertrackten wie melodisch ansprechenden Nummer aus der Feder Herbie Nichols, die hier eine wirklich hinreissende Behandlung erfährt und von Jürg Bucher ins Repertoire eingebracht worden sein muss, der dem zu Lebzeiten verkannten Genie Nichols vor nicht allzu langer Zeit eine kongeniale Hommage gewidmet hat.
 

In bester Spiellaune

Überhaupt wirken sämtliche Stücke überaus frisch – selbst einem Oldtimer aus Swingtagen wie ‹Three Little Words› haftet nichts Museales an. Im Gegenteil: Die drei Musiker sind hörbar mit sich und ihrem Tun im Reinen, und so bringen sie das Kunststück zuwege, ihrem Programm auf spielerisch heitere Weise neue Seiten abzugewinnen, ohne verbissen danach suchen zu müssen. Zu hören gibt es das alles auf der Doppel-CD ‹dimensions live›, die an zwei aufeinander folgenden Aprilabenden des Jahres 2005 in Basel aufgenommen worden ist und das Trio in bester Spiellaune dokumentiert. Für den Mut und das Selbstvertrauen, nach dem Studiodebut 2003 beim Folgealbum ganz einfach das Aufnahmegerät im Club mitlaufen zu lassen, kann man der Gruppe nur gratulieren.»

 

 




 

Budd Kopman, All about Jazz / US, 08.2007

«Grandios gespielt.»

 

 




 

Fabio Bächtold, Der Bund / 18.10.2007

«Die wunderbare Band von Daniel Schläppi.»

 

 




 

«Un groove efficace

L’Impartial, 14.03.2006

 

 

[...] Colonne vertébrale de la formation, l’inébranlable Daniel Schläppi assure un groove efficace grâce à ses walkings implacables, apportant une bonne partie de l’élément rythmique. Mais il sait aussi se montrer un soliste incisif, exploitant toute la tessiture de son instrument. Jürg Bucher possède quant à lui une sonorité chaude et veloutée convenant à merveille à la musique du trio. [...]

Quant à Colin Vallon, il est tout bonnement extraordinaire. Au bénéfice d’une technique sans faille et d’une aisance rythmique hors du commun, il n’en fait pourtant pas étalage, et survole l’ensemble avec une décontraction impressionnante, s’appropriant totalement le matériau sonore qu’il modèle au gré de son imagination. Il est sans aucun doute l’un des pianistes le plus intéressants de la scène suisse actuelle.»

 

 




 

Jazz Notes / F, 03.2004

 

«Contrebassiste éclairé et particulièrement doué, Schläppi nous propose cette fois un nouvel album avec deux partenaires. D’une part, le jeune pianiste étincelant de 22 ans, Colin Vallon et le saxophoniste ténor swinguant et chaleureux, Jürg Bucher. Le tout, mes seigneurs, sans batterie. Vous me croirez si vous voulez, c’est impressionant et totalement réussi, aussi bien sur les ballades que sur les thèmes plus enlevés. On est conquis par cet esprit rythmique qui les anime. Le leader étant le maître d’oeuvre, ils interprètent des compositions allant de Bill Evans à Ornette Coleman. J’attire donc votre attention sur ce CD en tous points remarquable.»

 

 




 

Festival Jazzparade Fribourg, Vorschau 07.2007

 

«D’abord partenaire fiable et soliste plein de créativité, Daniel Schläppi (b, comp) a évolué, en une bonnne dizaine d’années, pour devenir un leader de groupe sachant parfaitement s’entourer et répartir les rôles de ceux qui traduisent ses idées musicales. Après ‹voices›, un projet révélant au public nombre de jeunes talents en 2002, Schläppi a trouvé une nouvelle voie: pour ‹dimensions› il s’est associé au saxophoniste Jürg Bucher et au pianiste Colin Vallon, deux musiciens à la fois confirmés et prometteurs. Des arcs d’improvisation incroyables sont tendus sur un fond solide pourtant dépourvu de batterie. Un équilibre remarquable entre qualité mélodique et prise de risque permet à ce trio de réinterpréter de vieux standards pas forcément des plus connus. L’essentiel est de transcender les différents styles – une approche qui n’est pas sans rappeler Ornette Colemann et Bill Evans.»

 

 




 

«Ferme-Asile» Sion, Vorschau 11.2007

«Des arcs d’improvisation incroyalbes, un équilibre entre qualité mélodique et prise de risque permettent à ce trio de réinterprêter de vieux standards pas forcéments des plus connus.»

 

 




 

All About Jazz / I, 10.2004

 

«Il contrabbassista elvetico Daniel Schläppi è un musicista eclettico che non disdegna incursioni nell’avanguardia (clicca qui qui per leggere la recensione del suo precedente album, Voices), ma che in quest’occasione si dedica ad un repertorio di standard e brani originali improntati alla tradizione.

Accompagnato dal tenorsassofonista Jürg Bucher e dal pianista Colin Vallon, Schläppi infila una collana di perle da Cole Porter a Bill Evans, insieme ad evergreen quali ‹Besame Mucho› e ‹Tea for Two›, con una punta appena fuori campo con il colemaniano ‹Bird Food›.

L’interpretazione del trio è ordinata e suggestiva, senza grandi acuti, ma anche con significativi personalismi, in particolare grazie all’avvolgente sound di Bucher, spesso soffiato e molto attento a riproporre le atmosfere notturne di certo jazz tradizionale, ed all’originale varietà delle improvvisazioni del mai banale o routinario Vallon. Piú defilato il leader, attento soprattutto alla coordinazione del trio, ma comunque in possesso indubitabilmente di una eccellente cavata.

Omogenee le atmosfere delle varie tracce, volendo indicarne un paio esemplari potremmo scegliere ‹Besame Mucho› e la lenta ed esplorativa ‹I Fall In Love Too Easily›.»

 

 




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